Umfrage Abo bis Zweirad: Verhaltene Zuversicht bei Zusatzgeschäften

Von Yvonne Simon 3 min Lesedauer

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Händler sehen in vielen zusätzlichen Geschäftsfeldern keine relevante Ertragssäule, wie eine Befragung von »kfz-betrieb« zeigt. Wer Abos anbietet, tut es eher nicht wegen der Profitabilität.

Die Vermarktung von 
Elektro-Kickscootern hält kaum ein Händler für ein lukratives Geschäftsfeld.(Bild:  Achter)
Die Vermarktung von 
Elektro-Kickscootern hält kaum ein Händler für ein lukratives Geschäftsfeld.
(Bild: Achter)

Bei vielen Zusatzgeschäften und neuen Geschäftsfeldern rund um Mobilität ist die Euphorie gebremst. Diese Beobachtung bestätigen die Ergebnisse einer Umfrage, die Experten der „B2B Market Research“ von Vogel Corporate Solutions umgesetzt haben. Der Geschäftsbereich ist Teil der Vogel Communications Group, bei der »kfz-betrieb« erscheint.

Bei der Online-Befragung wurden die 107 teilnehmenden Händler im Juni und Juli 2025 unter anderem gefragt, ob sie in den kommenden drei Jahren relevante Ertragschancen in der Vermarktung verschiedener Zweiräder, Leichttransporter, Camper und Wohnmobile, Ladeinfrastruktur-Lösungen oder am deutschen Markt neuer Automobil-Marken sehen. Mehr als ein Drittel (36,4 %) und damit die größte Gruppe sieht für Kfz-Betriebe in keinem der abgefragten Geschäftsfelder wesentliche Ertragschancen. Etwas über ein Viertel (26,2 %) sieht in der Aufnahme einer neuen Marke wie Xpeng Ertragschancen, 18,7 Prozent in der Vermarktung von Elektro-Leichttransportern. Schlusslicht sind Elektro-Kickscooter (3,7 %). Wenig überraschend ist, dass nur wenige Händler Interesse zeigen, in den nächsten drei Jahren in einen der genannten Bereiche neu einzusteigen. Immerhin ein Drittel ist aber bereits mit einer neuen Pkw-Marke aktiv oder hat vor, mittelfristig eine solche in das eigene Portfolio aufzunehmen.