Automobilclub ACE: 60 Jahre jung und mobil

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Was 1965 mit einer Idee für einen geschlossenen Kundenkreis begann, hat sich zu einem bekannten Partner und Helfer im Straßenverkehr und einem modernen Mobilitätsbegleiter entwickelt.

Typisches Pannenhilfsfahrzeug beim ACE in den 70er-Jahren: der gute, alte VW-Käfer. (Bild:  ACE Auto Club Europa)
Typisches Pannenhilfsfahrzeug beim ACE in den 70er-Jahren: der gute, alte VW-Käfer.
(Bild: ACE Auto Club Europa)

Am 16. Juli 1965 legten Vertreter des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in München den Grundstein für den ACE Auto Club Europa. Deren Vision: Mobilität sicher, sozial, umweltverträglich und wirtschaftlich zu gestaltet. Dieser Ansatz speigelte sich auch in der Satzung des Clubs wieder – und hat bis heute Gültigkeit. Bereits im ersten Jahr seines Bestehens zählte dieser 26.000 Mitglieder, vier Jahre später waren es schon rund 300.000. Damit war der ACE nach dem ADAC zum größten Automobilclub Deutschlands aufgestiegen. Heute sichert dieser die Mobilität von über 600.000 Mitgliedern und ihren Familien in ganz Europa, was eine Besonderheit ist. Dabei stehen Solidarität und Gemeinschaft im Mittelpunkt des Engagements.

Ein historischer Meilenstein war die Öffnung des Clubs im Jahr 1995. Seit 30 Jahren können alle Menschen in Deutschland Mitglied werden, davor war dies nur Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern im DGB möglich. Ab 1973 leistete der ACE Pannenhilfe, zuvor bot er lediglich Reise- und Rechtsschutzdienstleistungen an. Von 1974 bis in die 90er-Jahre hinein hatte man eigene Pannenhelfer im Dienst. Diese waren in den 70er-Jahren mit VW Käfer und Opel Kadett B in damals weißen Fahrzeugen, später mit Ford Taunus TC, Ford Escort, VW Passat B2 oder Opel Astra F mit weißer Farbe und rot-gelber Lackierung unterwegs. Die Fahrzeuge waren auf zwölf regionalen Stützpunkten stationiert (Berlin, Dortmund, Duisburg, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Kassel, Köln, Mannheim, München, Nürnberg, Stuttgart). Zusätzlich wurden diese durch externe Vertragspartner von Autohäusern oder -werkstätten unterstützt.

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Heute unterhält der ACE ein flächendeckendes Netz von 450 Vertragspartnern in Deutschland, die im Bedarfsfall Pannen- und Unfallhilfe leisten. Koordiniert werden die Einsätze von einer eigenen Notrufzentrale (ACE-Euro-Notruf) in Stuttgart, die 2021 um einen zweiten Standort in Nürnberg erweitert wurde. Mitglieder können Notrufe telefonisch, über den Notruf der Autoversicherer (Notrufsäulen entlang der deutschen Autobahnen) oder mittels einer eigenen App absetzen

Ehrenamtliches Engagement für Verkehrssicherheit und Verbraucherschutz

So wie sich unsere aller Mobilität gewandelt hat, hat sich der Auto Club Europa weiterentwickelt. Themen wie Elektromobilität, Verkehrssicherheit und Verbraucherschutz sind inzwischen fester Bestandteil des Leistungsspektrums. So ist der ACE nicht mehr nur ein Verein für Autofahrende, sondern für alle, die mobil sind. Ob zu Fuß, auf dem Motorrad, dem Fahrrad, im ÖPNV oder mit einem Sharing-Angebot.

Eine tragende Säule des ACE sind die rund 700 Ehrenamtlichen in 111 ACE-Kreisen. Mit jährlich wechselnden Clubinitiativen machen sich die Ehrenamtlichen für Verbesserungen im Sinne der Verkehrssicherheit und des Verbraucherschutzes stark. Gleichzeitig schärfen sie die Wahrnehmung von verschiedenen Gefahren und Problemen im Straßenverkehr. Auf Grundlage der Ergebnisse der Clubinitiativen gehen sowohl die Regionalbeauftragten des Clubs als auch die Ehrenamtlichen des ACE auf die zuständigen Stellen zu, um Veränderungen anzuregen und einzufordern. Schließlich will der ACE mit den Clubinitiativen nicht nur auf Missstände hinweisen, sondern echte Verbesserungen vor Ort erreichen.

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