Skoda Agentur braucht funktionierende Prozesse

Von Andreas Grimm 1 min Lesedauer

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Der plötzliche Stopp des Agenturvertriebs bei Skoda hat für Aufregung gesorgt. Auf dem IfA-Kongress erläuterte Vorstandschef Klaus Zellmer die Hintergründe und den weiteren Weg.

Skoda-Vorstandsvorsitzender Klaus Zellmer auf dem IfA-Kongress in Nürtingen.(Bild:  Rehberg - VCG)
Skoda-Vorstandsvorsitzender Klaus Zellmer auf dem IfA-Kongress in Nürtingen.
(Bild: Rehberg - VCG)

Skoda-Vorstandschef Klaus Zellmer hat auf dem IfA-Branchengipfel die Verschiebung des Agenturvertriebs bei Skoda verteidigt und begründet. Zum eigentlich geplanten Start mit der Einführung des Elektroautos Elroq seien die neuen Abläufe nicht ausreichend abgesichert gewesen. Nun will der Hersteller nachschärfen und nachbessern. Derzeit gilt der Jahreswechsel 2025/2026 als neuer Starttermin.

Klar ist: Skoda will den Start des Elroq zu einem Erfolg machen, wie es der Handel mit dem Enyaq bereits hinbekommen hat. „Für die Einführung des Elroq brauchen wir ein Null-Fehler-Programm“, sagte Zellmer. Hinter dieser Aussage stehen die neuen CO2-Flottenanforderungen ab 2025, die der tschechische Hersteller mit dem Elroq erfüllen will.

Zellmer betonte, dass der Agenturvertrieb nur verschoben, nicht aufgehoben ist. „Ich liebe das Agentursystem“, sagte der Skoda-Chef. Aus seiner Sicht lässt sich auf diese Weise am besten sicherstellen, dass Handel und Hersteller am Vertrieb gut verdienen, weil er sich dann steuern lasse.

In einem Blick nach vorn bezeichnete Zellmer das Jahr 2025 als „spannend und wettbewerbsintensiv“. Insbesondere die vor Jahren festgelegten CO2-Ziele könnten zu Verwerfungen im Neuwagenmarkt führen, wenn einzelne Hersteller mit viel Verkaufsförderung versuchen, ihre Ziele zu erreichen. Skoda habe mit dem Elroq aber nun eine Antwort. Der Einstiegspreis von 33.900 Euro in Deutschland sei attraktiv, allerdings selbst bei einer Produktion in Tschechien nicht einfach darzustellen.

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