Vertriebsmodell Agentur neben VW Pkw auch bei Audi und VW Nutzfahrzeuge Geschichte

Von Dr. Martin Achter 1 min Lesedauer

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Der VW- und Audi-Partnerverband hat sich neben VW Pkw auch mit der Transportersparte des Konzerns und den vier Ringen auf das Aus für die E-Auto-Agentur verständigt. Die Interessenvertretung der Händler begrüßte, dass jetzt Klarheit hinsichtlich des künftigen Vertriebsmodells besteht.

Der Volkswagen- und Audi-Partnerverband verständigte sich mit dem Konzern auf das Aus der E-Auto-Agentur im Privatkundengschäft auch bei Audi und VW Nutzfahrzeuge.(Bild:  Eyecatchme Photography)
Der Volkswagen- und Audi-Partnerverband verständigte sich mit dem Konzern auf das Aus der E-Auto-Agentur im Privatkundengschäft auch bei Audi und VW Nutzfahrzeuge.
(Bild: Eyecatchme Photography)

Neben VW Pkw kehren 2026 im E-Auto-Geschäft auch VW Nutzfahrzeuge und Audi von der Agentur zum klassischen Händlervertrieb zurück. Wie der Volkswagen- und Audi-Partnerverband (VAPV) am Mittwoch mitteilte, hätten sich die Interessenvertreter der Händler mit dem Hersteller auf das Aus des Agenturmodells für E-Autos (BEV) für alle drei Marken geeinigt.

So erklärte der Verband: „Nach intensiven Verhandlungen zwischen dem Volkswagen- und Audi-Partnerverband sowie Volkswagen Pkw, Audi und Volkswagen Nutzfahrzeuge haben sich beide Seiten darauf verständigt, die Agenturverträge für Elektrofahrzeuge der drei Marken zum 31. Dezember 2025 zu beenden und die BEV wieder in die geltenden Händlerverträge zu überführen.“ Die bestehenden Händlerverträge für das klassische Geschäft mit Verbrennern sowie die Agenturverträge für das Großkundengeschäft, die es schon lange gibt, bleiben demnach unverändert bestehen.

VAPV-Präsident Alexander Sauer-Wagner bekräftigte, dass mit dem Aus der BEV-Agentur ab 2026 das E-Auto-Geschäft Teil der bestehenden Händlerverträge wird und diese erweitert. Der Direktvertrieb des Konzerns – offline oder online – bleibe damit auf die vereinbarten Grenzen beschränkt. Einzelheiten zur Überführung des E-Auto-Geschäfts in das klassische Händlervertriebsmodell wolle der Verband mit dem Hersteller in den kommenden Wochen und Monaten besprechen.

Sauer-Wagner begrüßte die Einigung zwischen Verband und Hersteller: „Das Bekenntnis der Marken zum Vertragshändlersystem und zur Handelsorganisation schafft dringend benötigte Stabilität.“ Einzelheiten des Übergangs der E-Autos in das Vertragshändlermodell sollten jetzt „mit maximaler Kundenorientierung“ geregelt werden. Der Verband hatte schon vor Wochen vom Hersteller Klarheit hinsichtlich des Vertriebsmodells gefordert. Am Montag hatte VW als erste Marke dann das Aus für die Agentur erklärt.

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