Stellantis Agenturumstellung erst „dann, wenn alle bereit sind“

Von Jens Rehberg 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Mit Stellantis und Terminen ist das so eine Sache. Entweder ein genannter Zeitpunkt wird mehrfach verschoben oder die strikte Einhaltung eines Termins stellt sich als verfrüht heraus, weil das, was beginnen soll, noch nicht startklar ist. Jetzt gibt es eine weitere Variante: Man startet dann, wenn man glaubt, es ist soweit.

(Bild:  Stellantis)
(Bild: Stellantis)

Der Autobauer Stellantis will sich bei der Umstellung auf ein neues Vertriebssystem nicht mehr auf einen konkreten Termin festlegen. Zudem soll das so genannte Kommissionsagenturmodell in einem Markt nach dem anderen eingeführt werden und nicht wie ursprünglich geplant für alle europäischen Länder gleichzeitig. Das sagte der Europa-COO des Konzerns, Uwe Hochgeschurtz, im Rahmen eines Pressegespräches am Montag (11. Dezember). Für die deutschen Alfa-, DS- und Stellantis-Nutzfahrzeughändler hätte der Umstieg auf das Agenturmodell eigentlich im April kommenden Jahres passieren sollen. Aufgrund massiver Probleme in den Pilotmärkten Belgien, Holland und Österreich war dieser Termin jedoch bereits gekippt worden.

Die übrigen Stellantis-Fabrikate wollte der Hersteller 2027 umstellen. Jetzt sagte Hochgeschurtz, die Umstellung aller europäischen Märkte passiere nach und nach innerhalb der nächsten zwei Jahre – zudem soll es nur noch einen Umstellungstermin für alle Stellantis-Marken pro Land geben.