Mini Agenturvertrieb startet 2024 in ersten Ländern

Von Silvia Lulei 2 min Lesedauer

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Zum neuen Jahr startet der Agenturvertrieb für die Marke Mini in Italien, Polen und Schweden. Weitere Länder folgen sukzessive. Jetzt steht auch die Vergütung für die künftigen Vertriebsagenten fest.

Die BMW-Tochter Mini startet in Polen, Italien und Schweden zum 1.1.2024 mit dem Agenturvertrieb. Im Bild die Konzernzentrale von BMW in München.(Bild:  BMW AG)
Die BMW-Tochter Mini startet in Polen, Italien und Schweden zum 1.1.2024 mit dem Agenturvertrieb. Im Bild die Konzernzentrale von BMW in München.
(Bild: BMW AG)

Die BMW Group führt ab 2024 in Europa stufenweise den Agenturvertrieb ein. Den Anfang macht die Marke Mini am 1. Januar 2024 in den drei Ländern Italien, Polen und Schweden; weitere Märkte folgen gestaffelt. Bei BMW ist die Umstellung ab 2026 geplant. Dann werden alle Neufahrzeuge von BMW und Mini sowie junge Gebrauchtwagen der BMW Group in Europa im sogenannten echten Agenturmodell verkauft, bei dem die Händler/Agenten als Vermittler auftreten.

Das neue Vertriebsmodell entspricht einem Direktvertrieb über Handelspartner. Laut BMW Group sollen Kunden, Handelspartner und die BMW Group gleichermaßen davon profitieren. Der Kunde erhalte Preistransparenz durch landesweit einheitliche Preise je Fahrzeugmodell. Darüber hinaus will die BMW Group im Zuge der Umstellung auf das Agenturmodell den gesamten Kaufprozess digitalisieren, sodass die Kunden nahtlos zwischen physischem und digitalem Kauferlebnis hin- und herwechseln können. Ermöglicht werden soll dies durch eine durchgängig integrierte IT-Systemlandschaft.

„Die Umstellung auf einen Direktvertrieb mit Handelspartnern ist ein zentraler Meilenstein in unserer im Jahr 2020 gestarteten Neuausrichtung des Vertriebs. Das neue Vertriebsmodell ermöglicht die direkte Kommunikation mit unseren Kunden und verschafft der BMW Group damit eine direkte Kundenschnittstelle“, sagte Pieter Nota, Mitglied des Vorstands der BMW AG und zuständig für Kunde, Marken und Vertrieb.

Gemeinsam mit den Handelspartnern wurde das neue Vertriebsmodell über einen längeren Zeitraum ausgestaltet. „Ich möchte unseren Handelspartnern unseren Dank aussprechen: Für die konstruktive Zusammenarbeit und die überaus positive Rückmeldung in Form von 100 Prozent Unterschriften bei den Mini-Agenturverträgen – eine klare Bestätigung für unseren partnerschaftlichen Weg“, so Pieter Nota. Das Unternehmen geht davon aus, dass der persönliche Kundenkontakt auch künftig stark nachgefragt sein wird, sodass die Handelspartner weiterhin eine zentrale Rolle spielen werden.

Mini-Agentur mit 5,5 Prozent Grundmarge

Das Agenturmodell soll für die Handelspartner ein attraktives und zukunftsfähiges Geschäftsmodell sein. Je verkauftem Fahrzeug erhalten sie eine feste Vergütung von 5,5 Prozent Grundmarge, wie aus dem BMW-Händlernetz zu hören ist. Hinzu komme ein Bonus von bis zu 1,9 Prozent. Dies soll auch bei einem reinen Online-Kauf gelten: Der ausliefernde Handelspartner wird in voller Höhe vergütet.

Das neue Vertriebsmodell scheint auf breite Zustimmung zu stoßen. Nach Auskunft der BMW Group haben europaweit alle Partner die Verträge für Mini unterzeichnet.Ab sofort können Kunden in Italien, Polen und Schweden den neuen vollelektrischen Mini Cooper und den neuen Mini Countryman im Rahmen des neuen Vertriebsmodells online reservieren.

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