Allianz Warranty: Kooperationen im Fokus

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Joachim von Maltzan / Joachim von Maltzan

Die Tochtergesellschaft des Allianz-Konzens arbeitet vorrangig als Anbieter von White-Label-Produkten. Die Geschäftsführer erläutern die dahinter stehende Geschäftsphilosophie.

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V. li.: Horst Ziegler und Ralf Schollenberger leiten gemeinsam die Allianz Warranty.
V. li.: Horst Ziegler und Ralf Schollenberger leiten gemeinsam die Allianz Warranty.
(Bild: Allianz)

Redaktion: Bitte erläutern Sie, wer Allianz Warranty ist.

Horst Ziegler: Wir sind eine 100-prozentige Tochter der Allianz Versicherungs-AG und seit über 15 Jahren im Automobilmarkt als Anbieter für Fahrzeuggarantieversicherungen tätig. Seit 2006 bieten wir unsere Produkte nicht mehr nur in Deutschland an. Wir sind inzwischen international aufgestellt und agieren auch in vielen anderen Ländern – auch außerhalb von Europa. Insgesamt sind wir in über 40 Ländern tätig.

Wie sieht Ihr Geschäftsmodell aus?

Ralf Schollenberger: Unseren Schwerpunkt setzen wir auf das Kooperationsgeschäft. Unser Ziel ist es nicht, mit einer großen Außendiensttruppe möglichst viele Kfz-Händler zu unseren Kunden zu machen. Wir kooperieren vielmehr mit mehreren Automobilherstellern und bieten deren Vertragshändlern unsere Produkte an – und zwar Neuwagenanschluss-, Gebrauchtwagen- und Servicegarantien. Übrigens nicht nur für Pkws, sondern auch für Motorräder und E-Bikes. Außerdem decken wir mit unseren Produkten viele Komponenten der E-Fahrzeuge ab, die manche unserer Wettbewerber ausklammern. Und last, not least stehen wir unseren Kunden mit unserer Schadenhotline zur Verfügung, über die sie alle wesentlichen Informationen rund um die versicherungstechnische Abwicklung eines Schadens abrufen können.