GW-Business-Check Angekommen im neuen Prozess

Von Dr. Martin Achter 4 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Unser Modellhändler Autohaus Bergmann hatte mit hohen Standtagen und Ertragsschwäche in Folge zu kämpfen. Daran hat der Betrieb gearbeitet, neue Standards im Ankauf und im Bestandsmanagement geschaffen. Herausforderungen bleiben dennoch.

Der Modellbetrieb Autohaus Bergmann hat seinen Gebrauchtwagenprozess umgestellt, dadurch Standtage reduziert und die Erträge deutlich erhöht.(Bild:  Achter – VCG)
Der Modellbetrieb Autohaus Bergmann hat seinen Gebrauchtwagenprozess umgestellt, dadurch Standtage reduziert und die Erträge deutlich erhöht.
(Bild: Achter – VCG)

Das Niveau der Standtage war viel zu hoch – und machte die Erträge zunichte: Über 150 Tage behielt unser Modellbetrieb Autohaus Bergmann in der Vergangenheit Fahrzeuge auf dem Hof; das war die durchschnittliche Verweildauer bis zum August 2023. Zu diesem Zeitpunkt startete der Händler eine Zusammenarbeit mit den Gebrauchtwagen-Prozessexperten von Promotor. Auf einen ersten „Quickcheck“ hin folgte eine intensivere Analyse und Beratung. Das Autohaus stellte daraufhin so einiges in seinem Gebrauchtwagengeschäft um. Die Zahl der Standtage hat sich seitdem auf rund 80 fast halbiert. Damit ist der Betrieb in etwa im Branchendurchschnitt angekommen – immerhin. Aber es gibt noch viel zu tun.

Zur Erinnerung: Das Autohaus Bergmann mit seinen knapp vier Dutzend Mitarbeitern, davon zwei Drittel in der Werkstatt, liegt in einer ländlich geprägten Region. In der Nähe befinden sich zwei mittelgroße Städte, die je 50.000 Einwohner haben. Im Gebrauchtwagenverkauf setzt das Unternehmen analog zum Neuwagengeschäft auf Importmarken (Skoda, Nissan und Kia). Dieser Modellbetrieb, den die Redaktion »Gebrauchtwagen Praxis« (GWP) zusammen mit Promotor, einer DAT-Tochtergesellschaft, ausgesucht hat (Teil 1 der Serie in GWP 5/2024), existiert wirklich. Nur der Name wurde geändert, um die Anonymität zu wahren.