Audi-Rückruf: Softwareupdate reichte nicht aus

Von Niko Ganzer Autor Name

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Eine bereits vergangenes Jahr gestartete Aktion für Audi A4, A5, A6 und Q5 erfordert nun doch einen mechanischen Eingriff. Die problematische Kühlmittelpumpe muss getauscht werden. Weltweit geht es um mehr als eine Million Einheiten.

Der Audi Q5 gehört zu den von einer Rückruferweiterung betroffenen Modellen.(Bild:  Audi)
Der Audi Q5 gehört zu den von einer Rückruferweiterung betroffenen Modellen.
(Bild: Audi)

Audi hat einen Rückruf für die Modelle A4, A5, A6 und Q5 mit dem Zweiliter-TFSI-Motor (EA888, Evo2) gestartet. Bei weltweit 1,16 Mio. Fahrzeugen aus verschiedenen Bauzeiträumen zwischen April 2011 und Dezember 2016 droht eine Überhitzung der elektrischen Kühlmittelpumpe, bestätigte ein Sprecher der Marke auf Anfrage eine Meldung von „Spiegel Online“ (Dienstag).

Es handelt sich um eine Erweiterung des im März 2017 gestarteten Rückrufs „19M1“. Ursprünglich hofften die Ingolstädter, das Problem mit einem Softwareupdate in den Griff zu bekommen. Nun steht neben dem Update (sofern noch nicht durchgeführt) auch ein Tausch der Hardware an, da sich offenbar auch nach der Software-Aktualisierung Defekte an der Pumpe einstellten.

Wann der Tausch des Bauteils beginnen kann, steht noch nicht fest. Wie schon vergangenes Jahr dürfte die neue Aktion „19N3“ beziehungsweise „19N4“ hierzulande überschaubar ausfallen. In Deutschland mussten 2017 ganze 10.181 Einheiten in die Vertragswerkstätten. Allein in den USA geht es dagegen um knapp 343.000 Audi-Fahrzeuge.

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