Personalie Audi stellt Deutschland-Geschäft unter neue Führung

Von Dr. Martin Achter 1 min Lesedauer

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Absatz und Marktanteil der vier Ringe auf dem Heimatmarkt sind 2024 deutlich geschrumpft. Jetzt stellt Audi den Vertrieb in Deutschland unter eine neue Führung. Auf Philipp Noack folgt ein Porsche-Manager.

Yves Becker-Fahr ist ab Mitte Februar neuer Leiter Vertrieb Deutschland bei Audi.(Bild:  Porsche AG)
Yves Becker-Fahr ist ab Mitte Februar neuer Leiter Vertrieb Deutschland bei Audi.
(Bild: Porsche AG)

Der Vertrieb von Audi in Deutschland steht ab Mitte Februar unter neuer Führung. Das Vertriebsgeschäft verantwortet künftig Yves Becker-Fahr, wie Audi am Donnerstag auf Anfrage mitteilte. Er folgt als Leiter Vertrieb Deutschland auf Philipp Noack, der künftig andere Aufgaben für die Ingolstädter übernimmt.

Audis Angaben zufolge tritt Becker-Fahr seinen neuen Posten zum 15. Februar an. Bisher ist er bei Porsche als Marktverantwortlicher für Osteuropa aktiv. Vorgänger Noack soll künftig im „Vertrieb Overseas“ von Audi tätig sein.

Erfahrung aus der Schweiz

Becker-Fahr als neuer Leiter Vertrieb Deutschland bei Audi verfügt nach Angaben des Herstellers über 19 Jahre Branchenerfahrung im In- und Ausland und bringt Kenntnisse in den Feldern Vertrieb, Marketing und Netzentwicklung mit. Für die Konzernmarke Porsche war er seit 2009 in der Schweiz aktiv. Das Know-how aus dem Konzern ergänzt demnach Erfahrung, die der bisherige Porsche-Manager vier Jahre lang als Geschäftsführer des Porsche-Zentrums Zug in der Schweiz sammelte.

Becker-Fahr steht bei Audi in Deutschland vor großen Herausforderungen. Die Marke hatte auf dem deutschen Markt im vergangenen Jahr deutlich Federn lassen müssen. Der Marktanteil ging laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) von 8,7 auf 7,2 Prozent zurück, der Absatz schrumpfte um fast ein Fünftel auf 202.317 Fahrzeuge. Im Ranking der Pkw-Marken rutschte Audi von Platz drei im Jahr 2023 auf Platz 5 ab, die Konzernschwester Skoda (Platz vier) zog vorbei. Wettbewerber BMW konnte sich in der Rangliste nach vorn arbeiten. Die Plätze eins und zwei belegten VW und Mercedes-Benz.

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