Audi „Umstellung auf Agentur in ersten Märkten ab 2023“

Das Gespräch führte Dr. Martin Achter 5 min Lesedauer

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Nach der Volumenmarke VW wollen nun die Ingolstädter mit dem Agenturmodell starten. Auch das neue Schauraumkonzept steht in den Startlöchern, wie Deutschlandvertriebschef Philipp Noack sagt.

Philipp Noack, bei Audi Leiter Vertrieb Deutschland, will am Standortnetz in bisheriger Größe festhalten, begrüßt aber auch Fusionen von Händlern.(Bild:  Audi AG)
Philipp Noack, bei Audi Leiter Vertrieb Deutschland, will am Standortnetz in bisheriger Größe festhalten, begrüßt aber auch Fusionen von Händlern.
(Bild: Audi AG)

Vor der Krise, also 2019, verkaufte Audi in Deutschland aufs Jahr gesehen 267.000 Neufahrzeuge, im vergangenen Jahr waren es 213.000. Welches Ziel verfolgt die Marke für 2023?

Philipp Noack: In den ersten zwei Monaten des Jahres haben wir unsere Auslieferungen an Kunden um fast 15 Prozent gesteigert. Wir sind also erfolgreich in das Jahr gestartet, und diesen Schwung nehmen wir mit in die nächsten Monate. Für das gesamte Jahr erwarten wir ein Auslieferungsergebnis in Deutschland, das deutlich über 2022 liegt.