Dachverband Auf einer Linie mit dem Bund

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Kürzlich war der Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V. (Deuvet) zu Gast im Bundesministerium für Verkehr – genauer gesagt sein Präsident Dr. Ekkehard Pott. Das Ergebnis des Austausches: In Sachen historische Mobilität sind die Standpunkte weitgehend deckungsgleich.

Der Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V. (Deuvet) stimmte sich kürzlich mit dem Bundesministerium für Verkehr ab und präsentiert sich mit Erfolg auf der Retro Classics Stuttgart. (Bild:  Deuvet)
Der Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V. (Deuvet) stimmte sich kürzlich mit dem Bundesministerium für Verkehr ab und präsentiert sich mit Erfolg auf der Retro Classics Stuttgart.
(Bild: Deuvet)

Old- und Youngtimer stellen besondere Anforderungen an die Ersatzteilversorgung, insbesondere nach dem Auslaufen der Ersatzteilbevorratung durch den jeweiligen Fahrzeughersteller. Deshalb sollte man beispielsweise bei der Neufassung der EU-Altauto-Direktive, bei Materialverboten und bei der Versorgung mit elektronischen Bauteilen auch die Interessen und Bedarfe klassischer Fahrzeuge im Blick haben. Genau dies sieht nicht nur der Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V., kurz Deuvet, so. Auch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) teilt diese Auffassung. Der Staatssekretär beim BMV, Christian Hirte, sicherte bei einem Treffen Deuvet-Präsident Dr. Ekkehard Pott bei einem gemeinsamen Treffen Ende Januar zu, die Belange der Besitzer klassischer Fahrzeuge im Blick zu behalten.

Dabei sagte Christian Hirte ebenso, dass das BMV die Entwicklung und den Markthochlauf erneuerbarer Kraftstoffen mit Fördermaßnahmen unterstützt. Die sogenannte nationale RED III-Umsetzung bis 2040 sorgt aufgrund verpflichtender Quoten dafür, dass weiterhin klassische Kraftstoffe zur Verfügung stehen werden. Ebenso wie der Deuvet sieht das Verkehrsministerium die Notwendigkeit, Nachwuchs für die historische Technik im gewerblichen Bereich zu gewinnen und junge Menschen generell für klassische Fahrzeuge zu interessieren. Initiativen, die den Altersdurchschnitt im Gewerbe und den Clubs verringern, begrüßt man sehr, so der Staatssekretär.

„Als Interessenvertretung der historischen Mobilität suchen wir bei für uns relevanten Themen aktiv die Abstimmung mit den politischen Entscheidungsträgern, um frühzeitig die Bedürfnisse klassischer Fahrzeuge und ihrer Halter in die Diskussion neuer politischer Initiativen einfließen zu lassen“, erklärt Deuvet-Präsident Pott gegenüber »kfz-betrieb«. Die im BMV vorgestellten Themen schon heute von höchster Wichtigkeit für Old- und Youngtimer, um die Fahrzeuge auch in den nächsten Jahrzehnten noch auf der Straße erleben zu können. „Dass die Standpunkte von BMV und Deuvet weitgehend deckungsgleich sind, hat uns natürlich besonders gefreut. Wir werden auch weiterhin regelmäßig den Kontakt zum BMV aufrechterhalten, um auch bei neu hochkommenden Themen schnell einen Abgleich der Meinungen zu erzielen und um frühzeitig gemeinsam neue Risiken bewerten zu können“, so Pott weiter.

Erstmals auf der Retro

Während der Bundesverband Oldtimer-Youngtimer e.V., Deuvet, in diesem Jahr bereits seinen 50. Geburtstag feiert, blickt die Retro Classics Stuttgart 2026 auf ihr 25-jähriges Bestehen zurück. Mit dem Beginn einer Partnerschaft mit dem Messeveranstalter Retro Messen GmbH war der Deuvet zum ersten Mal mit einem eigenen Stand in Halle vertreten. Sehr zufrieden zeigte sich der Verbandsvorstand nach vier Messetagen. Er konnte zahlreiche Fragen zur politischen Situation der historischen Mobilität beantworten. Zudem hatte er Gäste des am gleichen Wochenende auf dem Messegelände stattgefundenen Parteitag der CDU zu Gesprächen eingeladen. Unter anderem Boris Rhein, der hessische Ministerpräsident, der selbst Oldtimerbesitzer und -Schrauber ist.

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