Auktion & Markt: Vertriebskanal für den Handel
Auktion & Markt belebt seinen Marktplatz für nicht versteigerte Fahrzeuge neu – und macht damit den geschlossenen Händlerbereichen bekannter Fahrzeugbörsen Konkurrenz.
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Im letzten Jahr startete das Auktionsunternehmen Auktion & Markt AG den sogenannten Marktplatz. Dort können Einlieferer die Fahrzeuge, die in der Versteigerung keinen Käufer gefunden haben, anbieten. Somit sind sie für alle 25.000 Partner verfügbar, die bei Auktion & Markt beziehungsweise auf der Auktionsplattform Autobid.de registriert sind.
Der Marktplatz lief bislang eher nebenher. Das soll sich in diesem Jahr ändern. Mark Lehmann, Vorstand von Auktion & Markt, und Vertriebsleiter Peter Jens wollen ihr Onlineportal als Gegenpart zu den geschlossenen Händlerbereichen von Mobile.de und Autoscout 24 positionieren und dem Handel einen zusätzlichen Vertriebskanal bieten.
Auktion & Markt stellt extra dafür Online-Verkäufer ab, die die Marktplatz-Fahrzeuge aktiv anbieten. „Wir wissen ja, welche Händler, die bei uns registriert sind, welche Fahrzeuge bevorzugt kaufen“, erklärt der Vertriebsleiter im Gespräch mit »Gebrauchtwagen Praxis«.
Auktion & Markt hat eigens für den Marktplatz eine Software entwickelt, mit der unter anderem die Verweildauer im Onlineportal und das Preismanagement kontrolliert werden. Zwei Mitarbeiter in der Wiesbadener Firmenzentrale haben einen Blick auf den Bestand und rufen gegebenenfalls die Händler an, um sie darauf hinzuweisen, den Preis anzupassen. Reagiert der Händler nicht darauf, wird das Fahrzeug vom Marktplatz genommen. „Wir haben unsere Spielregeln“, ergänzt Lehmann. Aus gutem Grund, wie er meint: „Wir gehen über den Direktvertrieb unsere Kunden aktiv an. Von anderen großen Plattformen ruft keiner an und sagt: Ich habe ein Auto für Dich.“
Das komplette Interview mit Mark Lehmann und Peter Jens über konkrete Projekte und mittelfristige Vorhaben der Auktion & Markt AG lesen Sie in der aktuellen Ausgabe von »Gebrauchtwagen Praxis«.
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