Markeneinführung Aus Continental Automotive wird Aumovio

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

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Aumovio heißt die neue Marke, unter der Continental seinen Automotive-Bereich eigenständig führen will. Das neue Unternehmen will auf der IAA in München mit Produkten in vier Kategorien debütieren.

Die neue Marke Aumovio geht aus dem Continental-Geschäftsbereich Automotive hervor.(Bild:  Continental)
Die neue Marke Aumovio geht aus dem Continental-Geschäftsbereich Automotive hervor.
(Bild: Continental)

Continental hat angekündigt, seinen Automotive-Bereich unter der neuen Marke Aumovio als eigenständiges Unternehmen zu führen. Die Neuausrichtung wird im September 2025 auf der IAA Mobility in München der Öffentlichkeit vorgestellt. Vom 9. bis 12. September zeigt das neue Unternehmen am Stand B01 in Halle B1 seine Produktpalette in vier Kategorien: Sicherheit, Fahrerlebnis, Vernetzung und autonome Systeme.

Besonders für Werkstätten relevant dürften die neuen Brems- und Fahrwerkskomponenten werden. Ein elektrischer Bremssattel für E-Fahrzeuge, „Green Electric Caliper“, arbeitet laut Firmenangaben ohne Hydraulikflüssigkeit und wurde speziell für E-Fahrzeuge entwickelt. Das System sei leichter als konventionelle Bremssättel und soll den Wartungsaufwand reduzieren.

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Als weitere Neuheit kündigte Continental das weiterentwickelte Corner-Modul an. Diese Chassiseinheit integriert Motor, Bremssystem, Lenkung und Federung in einem kompakten Modul. Die radindividuelle 150-Grad-Lenkung soll die Manövrierfähigkeit verbessern. Das System basiert auf einer By-Wire-Architektur für softwaredefinierte Fahrzeuge.

Für assistiertes bis automatisiertes Fahren stellt der Anbieter das skalierbare System Xelve vor. Es umfasst Hardware und Software für Level-2- bis Level-4-Funktionen und kann an verschiedene Fahrzeugtypen angepasst werden. Das System unterteilt sich in Xelve Park (Parkfunktionen), Xelve Drive (KI-gestützte Entscheidungsfindung) und Xelve Pilot (Level-4-Fallback-Lösung).

Ergänzt wird das Portfolio durch eine KI-basierte Nachtsichtkamera und die „Window Projection“-Technik für Scheibenprojektionen. Eine „Road to Cloud“-Plattform soll Herstellern skalierbare Infrastrukturen für vernetzte Fahrzeuge bieten, inklusive Over-the-Air-Updates und Cybersecurity-Funktionen.

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