Cupra Aus der Studie Urban Rebel wird das Serienfahrzeug Raval

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Nach und nach formt sich die künftige Modellpalette von Cupra. Auch der elektrische Kleinwagen nimmt Formen an. In Barcelona ist das Serienauto unter dem Namen Raval derzeit zu sehen. Was es mit dem Namen auf sich hat.

Der Cupra-Kleinwagen, der ab 2025 erhältlich sein wird, kommt unter dem Namen Raval in den Handel.(Bild:  Seat)
Der Cupra-Kleinwagen, der ab 2025 erhältlich sein wird, kommt unter dem Namen Raval in den Handel.
(Bild: Seat)

Der schon länger angekündigte rein elektrisch angetriebene Kleinwagen von Cupra wird Raval heißen. Das erklärte Marken- und Seat-Chef Wayne Griffiths zum Start der Messe Automobile Barcelona. Parallel dazu veröffentlichte der Hersteller aktuelle Computerbilder, wie der Raval aussehen soll.

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Mit der Namensgebung folgt Cupra einer langen Tradition: Schon die Firmenmutter Seat benannte die Modellreihen nach spanischen Orten, Städten, Regionen – man denke an Ibiza oder Leon. Bei Cupra ist etwa das kommende E-SUV Terramar nach einer Halbinsel benannt. Und der künftige E-Kleinwagen hat einen Stadtteil von Barcelona als Namensgeber. „Raval ist einer der überraschendsten Stadtteile Barcelonas“, sagte nun Cupra-Chef Griffiths. Das Viertel in Hafennähe galt einst als Armenhaus der Stadt. Wie das Onlinelexikon Wikipedia informiert, hat sich der Stadtteil aber seit den Neunzigerjahren zu einem Boomviertel entwickelt und erlebt derzeit den typischen Gentrifizierungsprozess in angesagten Quartieren von Großstädten.

Mit der Namenswahl unterstreicht Cupra einmal mehr die Positionierung als junge, hippe Marke für die „Gen Z“, die sich für die Elektromobilität zunehmend offen zeigt. „Der Cupra Raval ist nicht nur ein weiteres Fahrzeug. Er ist eine Einladung an eine neue Generation, die etwas Besseres erwartet“, sagt denn auch Griffiths laut einer Unternehmensmitteilung über das kommende Modell.

Nähere Angaben zum Raval machte Seat bislang nicht. Grundsätzlich ist das Modell aber optisch nicht allzu weit von der Studie Urban Rebel entfernt, die Cupra im Rahmen der IAA 2021 enthüllt hatte. Damals hatte Griffiths mehr oder weniger versprochen, dass sich die Serienversion nahe an der Studie bewegen werde. Wie in der Studie hat der Raval beispielsweise ein durchaus markantes Heck mit weit ausgestellten Radkästen und auffälligen Spoilern. Als Maße gab Seat damals eine Gesamtlänge von 4.080, eine Breite von 1.795 und einer Höhe von 1.444 Millimetern an.

Der Cupra Raval ist die spanische Interpretation eines markenübergreifenden Kleinwagens im Volkswagen-Konzern. Auch VW und Skoda werden entsprechende Modelle auf der sogenannten Small-MEB-Plattform bekommen. Federführend in der Produktion werden die Seat-Werke in Martorell bei Barcelona sein. Insofern hat der Raval für den spanischen Autobauer eine besondere Bedeutung. Produziert und ausgeliefert werden sollen die E-Kleinwagen ab 2025, bis zu 500.000 Einheiten im Jahr stehen in der Planung.

Auf der Automobile Barcelona präsentiert Cupra außerdem erstmals den Tavascan einer breiten Öffentlichkeit. Das erste vollelektrische SUV der Marke hatte seine Weltpremiere vor wenigen Wochen, am 21. April, auf einer Seat-Partnerveranstaltung in Berlin. „Es ist die Verwirklichung eines Traums, der vor vier Jahren auf der IAA in Frankfurt am Main begann und vor ein paar Tagen auf unserem Exponential Impulse Event endlich enthüllt wurde“, blickte Griffiths zurück.

Mit den kommenden Modellen Tavascan, Terramar und Urban Rebel will Cupra in die elektrifizierte Zukunft fahren – und letztlich auf mindestens 500.000 Neuwagen im Jahr kommen. Zuletzt hatten sich die Neuzulassungen des Fabrikats Jahr für Jahr verdoppelt. Auch in diesem Jahr sieht sich die Marke auf dem richtigen Weg. Im ersten Quartal 2023 wurden nach Unternehmensangaben 46.600 Cupra-Fahrzeuge verkauft – 83 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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