Ausbau des Mülheimer Bildungszentrums
Mit dem Ausbau des Bildungszentrums stellt die Kfz-Innung Mülheim an der Ruhr wichtige Weichen für die Zukunft. Auf der Jahresversammlung gaben die Mitglieder grünes Licht für die Planungen.

Die Kfz-Innung Mülheim an der Ruhr und Oberhausen blickt in die Zukunft: Auf ihrer Jahresversammlung haben die Mitglieder die Pläne für den Ausbau ihres Bildungszentrums genehmigt. Grünes Licht für die Investition von knapp einer halben Million Euro wollen die Mitglieder geben, sobald die Höhe der Fördermittel feststeht. Für die rund 300 Auszubildenden der Kfz-Innung organisieren die Mülheimer die überbetriebliche Unterweisung selbst.
Das Bildungszentrum soll wesentlich vergrößert werden, um für die Anforderungen der Zukunft gerüstet zu sein. Nach Schätzungen des Innungsvorstands erfordert die Umsetzung der Pläne Investitionen von rund 460.000 Euro. Etwa zwei Drittel davon erhoffen sich die Vorstände als Fördermittel zu bekommen – dazu will man nun die entsprechenden Anträge stellen.

Während die Werkstatt in der Mülheimer Otto-Hahn-Straße bislang lediglich die Kapazität für die Unterweisung von zwölf Auszubildenden hat, sollen hier künftig mindestens doppelt so viele lernen. Zugleich will die Kfz-Innung ihr Aus- und Weiterbildungsangebot erweitern: So will sie nach dem Umbau beispielsweise auch Hochvoltschulungen anbieten.
Und es sind weitere bauliche Maßnahmen geplant: Das Gebäude ist sanierungsbedürftig, seit Jahren werden am Dach immer neue Undichtigkeiten repariert. Zugleich soll das Dach angehoben werden, da nur so der Raum für die zweite geplante Hebebühne gewonnen werden kann. Um auf dem aktuellen Stand zu sein, plant die Kfz-Innung auch eine zeitgemäße Dämmung des Gebäudes. „Der Gedanke liegt also nahe, über einen kompletten Umbau nachzudenken“, erklärte Obermeister Ralf Werner auf der Innungsversammlung.
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