Roadsurfer „Autohäuser sind wichtiger Remarketingkanal“

Das Gespräch führte Julia Mauritz 3 min Lesedauer

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Gebrauchte Reisemobile sind nach wie vor Mangelware. Als Bezugsquelle können große Vermieter dienen, wie Roadsurfer. Dessen Chief of Growth, Michael Maier, erläutert, wie die Händler an die Fahrzeuge kommen und was Roadsurfer besonders macht.

Wenn es nach Michael Maier geht, soll Roadsurfer der weltweit führende Reisemobil-Vermieter werden. (Bild:  Roadsurfer)
Wenn es nach Michael Maier geht, soll Roadsurfer der weltweit führende Reisemobil-Vermieter werden.
(Bild: Roadsurfer)

Im Jahr 2016 ist Roadsurfer als Start-up mit einer Vermietflotte von 25 Campern gestartet. Heute ist das Unternehmen in rund 75 Städten in 14 europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada vertreten. Wie lautet die Erfolgsformel?

Michael Maier: Wir verstehen uns als Plattform für individuelle Campingerlebnisse. Unsere Kunden können bei uns einen Camper oder ein Reisemobil nicht nur ganz klassisch für ein paar Wochen mieten. Wir bieten auch ein Abomodell mit einer Laufzeit von drei, sechs oder zwölf Monaten und die Möglichkeit zum Kauf unserer jungen gebrauchten Freizeitmobile an. Auf unserer kostenlosen Roadsurfer-Spots-App finden Campingfreunde Stellplätze bei privaten Gastgebern und können sogar den ganzen Roadtrip planen. Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist außerdem, dass wir mit unserem digitalen Auftritt frischen Wind in die eher traditionell und lokal geprägte Reisemobil-Vermietung gebracht haben. Wir bieten eine digitale Buchungsmöglichkeit, die die Kunden von anderen Plattformen kennen, und arbeiten mit tagesaktuellen Preisen. Zudem bieten wir eine große Fahrzeugauswahl für alle Bedürfnisse: Rund die Hälfte unserer Flotte besteht aus klassischen Campervans von VW, Mercedes und Ford. Die andere Hälfte aus Fahrzeugen mit einer Länge von 5,40 oder 6 Metern, mit oder ohne Aufstelldach sowie aus teilintegrierten Reisemobilen.