Autohaus Dorn Zehn Millionen Euro Investition in Wohlfühl-Autohaus

Von Julia Mauritz 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Das Familienunternehmen, das zu den größten Kia-Händlern in Deutschland zählt, ist von Ergolding nach Landshut umgezogen – in einen Neubau, der sich von klassischen Autohausimmobilien deutlich absetzt.

Der Neubau des Autohauses Dorn in Landshut ist leicht V-fömig konstruiert. (Bild:  Autohaus Dorn)
Der Neubau des Autohauses Dorn in Landshut ist leicht V-fömig konstruiert.
(Bild: Autohaus Dorn)

Nach einer zweijährigen Bauzeit hat das inhabergeführte Autohaus Dorn in Landshut auf einem knapp 11.000 Quadratmeter großen Gelände einen außergewöhnlichen Neubau für die Marken Kia, Fiat, Fiat Professional, Abarth, Jeep und Ssangyong eröffnet: Der dominierende Baustoff des offen gestalteten Gebäudes ist Holz. „Ein Glaspalast oder eine Stahlkonstruktion waren für uns keine Option“, erklärt Prokuristin Monika Dorn. Bei der Planung des Betriebs hätten die Werte Gemütlichkeit, Geborgenheit und Familiarität eine zentrale Rolle gespielt.

Nötig geworden war der Neubau, weil das Bestandsautohaus in Ergolding aus allen Nähten platzte und das weitere Wachstum hemmte. Mit jährlich 700 bis 800 verkauften Kia-Neuwagen zählt Dorn zu den deutschlandweit größten Händlern des koreanischen Herstellers.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 9 Bildern

Entstanden ist in 1a-Lage an der Hauptzufahrtstraße nach Landshut ein zweigeschossiger, voll unterkellerter Betrieb. Die zentrale Empfangstheke aus Kiefer, die mittig zwischen dem rund 400 Quadratmeter großen Stellantis-Bereich und dem 600 Quadratmeter großen Kia-Showroom platziert ist, hat ein lokaler Schreiner maßgeschneidert.

Auch in den oberen Büros dominiert die Holzoptik. „Die Haupt-CI ist die des Autohauses Dorn“, erklärt Architekt Florian Wimmer. Der Grund dafür ist auch, dass sowohl Stellantis als auch Kia während der zweijährigen Bauphase ihre CI-Konzepte überarbeitet hatten. „Es war eine glückliche Fügung, dass auch in der neuen Kia-CI viel Holz zum Einsatz kommt“, bemerkt Monika Dorn.

Im Sommer energetisch weitestgehend autark

Insgesamt zehn Millionen Euro haben die Dorns in das V-förmige Gebäude investiert. Beim Bau hat das Familienunternehmen großen Wert auf Nachhaltigkeit gelegt: „Holz ist auch aus energetischer Sicht ein toller Baustoff. Das Gebäude erfüllt im Mittel KfW 40 und 55“, unterstreicht der Architekt. Beheizt wird das Autohaus über grünes Gas. In den Büros sorgen Klimaanlagen im Sommer wie Winter für angenehme Temperaturen. In der Werkstatt hat sich das Autohaus Dorn für Betonwände entschieden, um die Temperaturspitzen abfedern.

Auf dem Dach befindet sich eine riesige Fotovoltaik-Anlage, die 300 kW Strom produziert: Im Sommer ist das Autohaus Dorn damit energetisch weitestgehend autark. Um genügend Strom für den Winter und die zahlreichen Wallboxen zu haben, hat das Familienunternehmen in eine eigene Trafostation investiert.

In Summe sind knapp 30 Wallboxen im Autohaus installiert und zwei Schnellladesäulen – eine davon hat eine Ladeleistung bis zu 300 kW. Unter anderem hat jeder der 16 Werkstattarbeitsplätze eine Wallbox, genauso wie die Mitarbeiter- und Kundenparkplätze in der riesigen Tiefgarage. Dort befindet sich auch das Ersatzteillager. Das Autohaus Dorn beschäftigt im neuen Autohaus 77 Mitarbeiter.

Wie die beiden Unternehmer das bisherige Autohaus künftig nutzen werden, wissen sie im Detail noch nicht. „Vorerst werden wir es als Lagerfläche nutzen. Gegebenenfalls werden wir dort künftig nach entsprechenden Umbauarbeiten auch unsere Gebrauchtwagen ausstellen֧“, erläutert Monika Dorn.

(ID:49719916)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung