Neubau Autohaus Ulrich investiert für Ferrari in Mannheim

Von Dipl.-Ing. (FH) Kfz-Technik Peter Diehl 2 min Lesedauer

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Der Frankfurter Ferrari-Händler Frank Ulrich will im kommenden Jahr in Mannheim einen zweiten Betrieb eröffnen. Die Grundsteinlegung für den Gebrauchtwagen- und Servicestandort an der Graudenzer Linie erfolgte am 22. Mai.

Während der Grundsteinlegung: (v. l.) Florian Pieroth, Leiter Vertrieb Ferrari Central Europe, Frank Ulrich, Geschäftsführer Autohaus Ulrich, und Lennart Christ, Mannheimer Stadtrat.(Bild:  Ferrari)
Während der Grundsteinlegung: (v. l.) Florian Pieroth, Leiter Vertrieb Ferrari Central Europe, Frank Ulrich, Geschäftsführer Autohaus Ulrich, und Lennart Christ, Mannheimer Stadtrat.
(Bild: Ferrari)

Rund 2.700 Quadratmeter für Gebrauchtwagenhandel und Service – das Autohaus Ulrich, 1959 in Frankfurt am Main gegründet und seit 1997 Ferrari-Händler, errichtet in Mannheim einen zweiten Standort. Adresse: Graudenzer Linie 107, mit guter Anbindung an die Autobahn A6 und die Bundesstraße B44.

Der neue Betrieb soll „den gesamten Service und Vertrieb von Fahrzeugen aus Vorbesitz für Ferrari-Kunden im Raum Mannheim sicherstellen“, wie aus einer Pressemitteilung von Ferrari hervorgeht. Die Grundsteinlegung erfolgte am 22. Mai, die Fertigstellung ist für das zweite Quartal 2026 geplant.

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In den neuen Gebrauchtwagen- und Servicestandort investiert Inhaber Frank Ulrich „einen einstelligen Millionenbetrag“ (O-Ton Ferrari). Was der Unternehmer dafür erhält, beschreibt Ferrari so: „ein architektonisch anspruchsvoller Neubau im charakteristischen Ferrari-Design – angelehnt an die neueste Markenidentität“. Der Neubau soll sich zudem gestalterisch und konzeptionell am Hauptbetrieb in Frankfurt am Main orientieren.

„Unsere Vision ist es, Kunden nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein einzigartiges Erlebnis rund um Ferrari zu bieten. Das Autohaus Ulrich verkörpert diese Philosophie seit Jahren mit Leidenschaft und Exzellenz. Der neue Standort in Mannheim ist ein bedeutender Schritt, um die Faszination Ferrari noch erlebbarer zu machen“, lobt Wilhelm Hegger, Geschäftsführer Ferrari Central Europe.

Die Immobilie wird aus dem Untergeschoss mit Tiefgarage, dem Erdgeschoss mit Ausstellungsraum und Werkstatt (auch für E-Mobilität) und dem Obergeschoss mit Sozialräumen bestehen. Hauptsächliche Baumaterialien der beiden sichtbaren Geschosse sind Stahl, Holz und Glas. Die Planung übernahm das Wiesbadener Architekturbüro Götz Seidel, die Bauausführung die C + P Schlüsselfertiges Bauen GmbH & Co. KG aus Angelburg.

Flächen und Kennzahlen:

  • Gesamtfläche: 2.700 Quadratmeter
  • Verkaufsfläche: 330 Quadratmeter
  • Servicefläche: 440 Quadratmeter, davon 145 Quadratmeter für E-Mobilität
  • Werkstattarbeitsplätze: 6 plus 1 Annahmeplatz und 1 Vorbereitungsplatz
  • Hebebühnen: 7
  • geplante Werkstattdurchläufe: 7 pro Tag
  • Mitarbeiter: 15 (perspektivisch)
  • Nachhaltigkeit: Wärmepumpe und Photovoltaikanlage

Der Frankfurter Ferrari-Betrieb von Frank Ulrich erhielt vor sieben Jahren im Stadtteil Gallus einen Neubau unmittelbar neben dem bisherigen Hauptsitz des Unternehmens. Mehrfach wurde das Autohaus vom Hersteller ausgezeichnet, unter anderem 2013 als bester Vertriebspartner weltweit.

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