Hyundai-Händler Autohaus E. Funke – Aktionen für den guten Zweck im Jubiläumsjahr

Von Andreas Wehner 3 min Lesedauer

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100 Jahre gibt es das Autohaus E. Funke in Kirchhain. Der langjährige BMW-Partner ist seit 2006 Hyundai-Händler. Damit es auch in Zukunft mit dem Unternehmen weitergeht, steht bereits die nächste Generation des Familienunternehmens in den Startlöchern.

Vertreter von Hyundai Motor Deutschland gratulierten dem Autohaus E. Funke zum 100-jährigen Jubiläum.(Bild:  Autohaus E. Funke)
Vertreter von Hyundai Motor Deutschland gratulierten dem Autohaus E. Funke zum 100-jährigen Jubiläum.
(Bild: Autohaus E. Funke)

Nähmaschinen, Fahrräder, Motorräder: Damit verdienten viele spätere Autohäuser in ihren Anfangstagen ihr Geld. Auch beim Autohaus E. Funke, das seinen heutigen Sitz im hessischen Kirchhain hat, ging es vor 100 Jahren so los. Heute verkauft das 18-köpfige Team um Inhaber Ralf Funke Hyundai-Fahrzeuge, hat einen BMW-Servicevertrag und ist mit der Marke Lambretta auch wieder im Zweiradgeschäft aktiv.

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2024 dreht sich beim Autohaus E. Funke alles um das runde Jubiläum. Ins Jahr startete das Unternehmen mit einer Spendenaktion zugunsten der Organisation Löwenmutkids, die sich für Kinder mit krebskranken Familienangehörigen engagiert. Ebenfalls seit Januar erhält jeder Käufer eines Hyundai-Fahrzeugs einen eigenen Baum im Hyundai-Wald. Der koreanische Hersteller engagiert sich mit dem Aufforstungsprojekt für den Klimaschutz.

Im April fand die Jubiläumsfeier statt. Auf den VIP-Abend mit 160 geladenen Gästen folgte ein großes Fest, an dem rund 600 Kunden den Weg ins Autohaus fanden. Der Erlös der Veranstaltung ging an Löwenmutkids – genauso wie bei weiteren Aktionen in diesem Jahr, zu denen die Teilnahme als Zwischenstation an einer Oldtimerausfahrt im Juni sowie ein Weihnachtsmarkt im Dezember gehören.

Start in Marburg

Am 1. April 1924 gründete Ernst Funke mitten in Marburg, in der Gisselberger Straße 11, sein eigenes Unternehmen. In einer kleinen, nur 70 Quadratmeter großen Halle verkaufte und reparierte er Nähmaschinen und Fahrräder sowie Motorräder der Marken NSU und Triumph.

1935 war ein wichtiges Jahr in der Unternehmensentwicklung: Funke unterzeichnete einen Partnervertrag mit der BMW AG und verkaufte zunächst Motorräder und später Pkw. Die Partnerschaft besteht bis heute. Wenn das Unternehmen auch keinen Vertriebsvertrag mehr hat, sondern inzwischen Servicepartner ist, gehört es dennoch zu den fünf ältesten BMW-Partnern weltweit.

1953 trat Ernst-Werner Funke, der Neffe des Unternehmensgründers, in die Firma ein, die er 1965 als alleiniger Inhaber übernahm. Von da an wurde in Marburg immer wieder an- und umgebaut. 1988 startete der heutige Inhaber Ralf Funke seine Karriere in dem Familienunternehmen, das er inzwischen in dritter Generation führt.

Als BMW Funke 1990 bat, das Verkaufsgebiet Kirchhain zu betreuen, entschloss man sich zu einem mutigen Schritt: Das Unternehmen sollte dorthin in einen modernen Autohaus-Neubau verlagert werden, nachdem der bisherige Standort in Marburg zu klein geworden war. 1992 eröffnete das neue BMW-Autohaus mit 500 Quadratmetern Ausstellungsfläche und knapp viermal so viel Werkstattfläche.

Nur fünf Jahre später war der neue Betrieb auch schon wieder zu klein, sodass sich das Unternehmen 1997 zu einer Erweiterung entschloss und einen zweiten Schauraum vor allem für Gebrauchtwagen baute.

Seit 2006 Hyundai-Händler

2006 erweiterte das Autohaus sein Produktportfolio und schloss einen Vertrag mit dem koreanischen Fabrikat Hyundai. Dieser Schritt stellte sich im Nachhinein als Glücksgriff heraus, da BMW Funke nur wenig später mitteilte, dass man den Vertriebsvertrag über den 30. September 2008 nicht verlängern werde.

2014 wurde das Autohaus E. Funke zudem Mitsubishi-Partner. Diese Partnerschaft beendete das Unternehmen jedoch 2023 aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen wieder. 2022 hieß es dann „back tot he roots“. Mit Lambretta holte sich Funke wieder eine Zweiradmarke ins Haus.

Die Zukunft des Autohauses ist übrigens gesichert. Mit Alexander Funke arbeitet seit sechs Jahren die nächste Familiengeneration im Unternehmen mit. 2022 übernahm der Sohn des Inhabers nach Abschluss seines Studiums die Vertriebs- und Marketingleitung.

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