Autohaus Lüning meldet Insolvenz an

Von Yvonne Simon Autor Name

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Wettbewerbsdruck und die Auswirkungen der Diesel-Affäre haben das Autohaus Lüning in Dorsten in eine finanzielle Schieflage gebracht. Der Betrieb besteht seit 1901 und handelt die Marken Opel und Skoda.

Das Autohaus Lüning (hier nicht im Bild) handelt unter anderem mit Opel.(Bild:  Opel /Karoly Lorentey / CC BY 2.0)
Das Autohaus Lüning (hier nicht im Bild) handelt unter anderem mit Opel.
(Bild: Opel /Karoly Lorentey / CC BY 2.0)

Das Dorstener Opel- und Skoda-Autohaus Lüning hat beim Amtsgericht Essen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Wie aus einer Mitteilung der verantwortlichen Kanzlei Mönig und Partner im Juli hervorgeht, haben der anhaltende Wettbewerbsdruck in der Branche sowie Auswirkungen der Dieselaffäre die finanziellen Probleme verursacht.

„Der Geschäftsbetrieb wird vollumfänglich fortgeführt“, gibt der vorläufige Insolvenzverwalter Michael Mönig in der Meldung bekannt. Bestellte Fahrzeuge werden ausgeliefert und Reparaturaufträge wie gewohnt durchgeführt, heißt es. Bis Ende September seien außerdem die Löhne und Gehälter der 35 Mitarbeiter über das Insolvenzgeld gesichert. Gemeinsam mit der Geschäftsführung streben Mönig und sein Team eine Sanierung an.

Das Autohaus Lüning besteht seit 117 Jahren und schloss 1924 den Handelsvertrag mit Opel. 2006 wurde der Betrieb zusätzlich Skoda-Handelspartner. 2011 übernahm Lüning das Skoda-Autohaus Fiebig in Gladbeck und ist seitdem an zwei Standorten vertreten.

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