Autohaus Pickel betreut Fremdfabrikate

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Derzeit lagern im Räderhotel 1.850 Rädersätze. Das sind laut Minnich 3.700 Kundenkontakte im Jahr, die einen Reifenumsatz von rund 500.000 Euro auf sich ziehen. Und was ihn besonders freut: Über 95 Prozent der Einlagerungskunden kaufen auch ihre nächsten Neureifen wieder im Erlanger Mercedes-Benz-Betrieb.

Die Kunden, die zum Räderwechsel kommen, werden heute nicht mehr nur von den Serviceberatern betreut. Ihnen steht ein qualifizierter Fachmann zur Verfügung, der während des Reifentermins mit seinem Tablet das Fahrzeug checkt, eventuelle Schäden fotografiert und protokolliert. Bilder und Checkliste schickt er an das Dealer-Management-System „Customer One“, auf das jeder Servicemitarbeiter Zugriff hat. Fahrzeugmängel bespricht der Reifenspezialist mit dem Kunden, der dann von der Termindisposition einen Werkstatttermin für die Behebung des Schadens erhält.

Felgeninstandsetzung bringt zusätzliche Umsätze

Wie die Rädereinlagerung bietet das Autohaus Pickel auch die Felgeninstandsetzung für Autofahrer mit Fremdfabrikaten an. Radiospots in der Nürnberger Region und Flyer machen die Fahrzeughalter auf den zertifizierten Fachbetrieb an der Frauenauracher Straße aufmerksam. Sie signalisieren den Interessenten, dass sie bei einer Reparatur als Alternative zum Felgenneukauf bis zu 70 Prozent sparen können.

Dass sich die Spezialisierung auf die Aufbereitung von Felgen gelohnt hat, zeigen die Auftragsbücher: Allein von Januar bis April 2016 reparierten die Experten des Autohauses Pickel 350 Felgen. Das waren zum größten Teils Felgen von eingelagerten Kundenrädern. „Damit erzielten wir bereits bis zum ersten Boxenstopp in diesem Jahr einen Zusatzumsatz von 52.500 Euro“, bilanziert Frank Minnich und fügt hinzu: „Wir gehen davon aus, dass die Felgeninstandsetzung ein jährliches Umsatzpotenzial von 200.000 Euro hat.“

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Auch neue Reparaturmethoden wie Smart-Repair und die Schadensteuerung sorgen im Autohaus Pickel für eine gute Auslastung der Mechaniker und zusätzliche Erlöse. Etwa 40 Prozent aller Unfallschäden routen die Versicherungen in das Karosserie-, Lack und Autoglaszentrum. Dort reparieren die Mechaniker auch die Fahrzeuge großer Flottenkunden wie die von Siemens, Adidas, Puma und Schaeffler.

Mit dem Ausbau seines Leistungsportfolios hat das Autohaus auch seinen Internetauftritt komplett neu gestaltet. Ziel war es, „die Online- und Offlinewelten besser miteinander zu verknüpfen“. Die Terminbuchungen für anstehende Wartungen und Reparaturen sind jetzt für internetaffine Kunden im Onlineservice integriert. Die Vorteile:

  • Die Terminvereinbarungen sind nun rund um die Uhr möglich – außerhalb der Geschäftszeiten und mit sofortiger Buchungsbestätigung.
  • Die Mitarbeiter in der Telefonzentrale und Termindisposition wurden entlastet.
  • Den Kunden bleiben lange Wartezeiten am Telefon erspart.

Zudem sind die Websites dank „Responsive Webdesign“ benutzerfreundlicher geworden. Das bedeutet, dass die Internetangebote des Autohauses auf den Displays von Handys und Tablets besser lesbar sind. „Unsere Onlinestrategie zielt eindeutig auf eine stärkere Kommunikation mit den Kunden ab“, sagt Stephanie Hein, verantwortlich für das Marketing des Autohauses. So können Whats-App-Nutzer mit den Autohausmitarbeitern direkt kommunizieren. Und wer Lust hat, kann mit einem Serviceberater skypen. Über die Medien Facebook und Youtube möchte der Mercedes-Benz-Betrieb seine Fans vor allem für attraktive Serviceangebote wie die Scheibenreparatur und die Rädereinlagerung begeistern und neue Kundengruppen erschließen.

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