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Automechanika 2018: Blaue Bremsbeläge von ZF

| Autor: Jan Rosenow

Spezielle Produkte für E-Autos liegen im Trend. Außer „Electric Blue“ hat ZF Aftermarket aber noch viele Angebote für Werkstätten, die sich zukunftsfähig und digital aufstellen wollen.

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Der neue Ersatzbremsbelag für E-Autos von ZF heißt TRW Electric Blue.
Der neue Ersatzbremsbelag für E-Autos von ZF heißt TRW Electric Blue.
(Bild: ZF)

Elektroautofahrer genießen die Stille an Bord ihrer Fahrzeuge und legen großen Wert auf Umweltfreundlichkeit. Da passen Bremsbeläge, die Feinstaub in die Luft abgeben und sich beim Verzögern mit schleifenden und schabenden Geräuschen zu Wort melden, nicht ins Bild. Die ZF-Marke TRW stellt für diese Zielgruppe auf der Automechanika im September in Frankfurt/Main eine neue Generation Bremsbeläge für elektrische Fahrzeuge vor: Electric Blue.

Ziel ist es, die Innenraumgeräusche beim Bremsen zu reduzieren, die aufgrund fehlenden Motorlärms deutlicher als bisher üblich zu hören sind. Die besondere Bremsbelagmischung sowie blaue „Shims“ sorgen jedoch nicht nur für bessere Geräuscheigenschaften, sondern auch für bis zu 45 Prozent weniger Feinstaubentwicklung beim Bremsen.

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Alle Electric-Blue-Beläge werden zudem mit dem passenden Zubehör geliefert, das ebenfalls geräuschdämpfend wirkt. Bereits im September 2018 kommen die Bremsbeläge für die 15 gängigsten Elektro-Fahrzeuge auf den Markt. Bis Ende des Jahres werden 97 Prozent des europäischen Pkw-Parks an E-Fahrzeugen abgedeckt sein.

OBD-Dongle vernetzt Flottenfahrzeuge mit der Werkstatt

Doch klassische Ersatzteile sind längst nicht mehr alles, was ZF Aftermarket den Kfz-Betrieben zur Verfügung stellt. Mit vielen Digitalisierungsangeboten will das Unternehmen Reparaturbetriebe zu smarten Mobilitätsdienstleistern weiterentwickeln. Eines davon ist die Vernetzung mit dem Fahrzeug. Die Connectivity-Lösung von ZF basiert auf einer offenen Internetplattform und ist damit herstellerunabhängig. Die Datensammlung und -übermittlung übernimmt ein OBD-Dongle namens Vivaldi, der 74 spezifische Signale direkt aus der OBD-Schnittstelle des Fahrzeugs ausliest, unter anderem Kraftstoffstand, Bremsverhalten und Fehlermeldungen. „Openmatics ermöglicht Werkstätten, ihren Flottenkunden eine Vielzahl an Produkten und Services anzubieten“,erklärt Helmut Ernst, Leiter der Division Aftermarket, und empfiehlt den Messebesuchern, diese am Messestand interaktiv kennenzulernen.

Die technische Entwicklung bietet Werkstätten durchaus auch interessante Wachstumspotenziale, von denen sie allerdings nur profitieren können, wenn sie sich rechtzeitig darauf vorbereiten. ZF Aftermarket hat deshalb beispielsweise Hochvolt-Trainings konzipiert, die mit aufeinander abgestimmten E-Learnings und Praxistrainings die Präsenzzeiten reduzieren und damit die Kosten für die Teilnehmer senken. Die „Elektrotechnisch unterwiesenen Personen“ oder „HV-Experten“ haben dann alle erforderlichen Schlüsselkompetenzen, um dieses Geschäft in die eigene Werkstatt zu holen. Auf der Automechanika 2018 können sich die Messebesucher am ZF-Stand live von der Qualität der Trainings überzeugen.

Auch das Team des ZF-Werkstattkonzepts Protech wird als Ansprechpartner für interessierte Werkstätten in Halle 3 vor Ort sein. Deutlich über 5.200 Betriebe haben sich diesem produktorientierten Konzept bereits angeschlossen. Mit ZF Propoints hat der Zulieferer kurz vor der Automechanika zudem ein eigenes Prämienprogramm ins Leben gerufen.

ZF Aftermarket: Halle 3, A 91

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Über den Autor

 Jan Rosenow

Jan Rosenow

Ressortleiter Service & Technik, Vogel Communications Group