Autositze: Gesunder Rücken beim Fahren

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Autofahrern mit Rückenproblemen kann geholfen werden. Viele Hersteller bieten Sitze mit dem Siegel der „Aktion Gesunder Rücken“ an.

Die Konstruktion eines rückenschonenden Sitzes fängt schon bei der Metallstruktur an.
Die Konstruktion eines rückenschonenden Sitzes fängt schon bei der Metallstruktur an.
(Foto: Opel)

„Isch hab’ Rücken.“ Die Klage von Hape Kerkelings Kunstfigur Horst Schlämmer über seine Kreuzschmerzen ist längst zum geflügelten Wort geworden. Denn fast jeder Mensch kennt das Gefühl, wenn es im Rücken zieht und zwackt. Und immerhin ein Drittel der Bevölkerung leidet mehr oder weniger dauerhaft an Beschwerden an Wirbelsäule und Muskulatur, heißt es bei der Aktion Gesunder Rücken (AGR). Muskel-Skelett-Erkrankungen (vor allem Rückenleiden) liegen auf Platz eins der häufigsten Krankheitsarten und führten 2014 im Schnitt zu 4,6 Fehltagen pro Beschäftigtem. Mehr als ein Viertel aller Krankentage geht auf diese Krankheitsgruppe zurück (Quelle: Dachverband der Betriebskrankenkassen).

Neben dem verbreiteten Bewegungsmangel sind einseitige Belastungen und eine schlechte Haltung die körperlichen Hauptursachen. Stellt man sich einmal einen typischen Vielfahrer vor, der beispielsweise im Außendienst tätig ist, dann treffen auf ihn oder sie wohl alle drei Punkte zu. Die Liste möglicher Beschwerden ist lang. Betroffene klagen häufig über Schmerzen in Rücken, Nacken und Schultern, Verspannungen, Müdigkeit, schwere Beine, Konzentrationsprobleme und Kopfschmerzen.