AVAG schlägt zweimal zu

Von Jens Rehberg

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Zum 1. Juli hat die Augsburger AVAG-Gruppe das Autohaus Vogel mit zwei Standorten in Gera und Hermsdorf sowie die Leipziger Filiale der Stuttgarter Staiger-Gruppe übernommen.

Die beiden Standorte des Autohauses Vogel in Gera und Hermsdorf sind seit Kurzem Teil der AVAG-Gruppe.(Foto:  Autohaus Vogel)
Die beiden Standorte des Autohauses Vogel in Gera und Hermsdorf sind seit Kurzem Teil der AVAG-Gruppe.
(Foto: Autohaus Vogel)

Zum 1. Juli hat die Augsburger Handelsgruppe AVAG das Autohaus Vogel mit zwei Standorten in Gera und Hermsdorf sowie die Leipziger Filiale der Stuttgarter Staiger-Gruppe übernommen. „Wir erleben derzeit einen sehr positiven Schwung bei Opel und glauben an eine positive Marktentwicklung“, kommentierte Vorstandssprecher Roman Still am Donnerstag den Zukauf der Opel-Betriebe.

Bei beiden Deals übernimmt die AVAG alle Beschäftigen – insgesamt rund 40 Mitarbeiter. Neuer Geschäftsführer des Geraer Kfz-Betriebs wird Jörg Neupert, der bereits das AVAG-Autohaus Exner in Hof, Selb und Naila leitet. Die beiden Standorte in Gera und Hermsdorf firmieren bereits offiziell unter „Autohaus Exner“. Der ehemalige Eigentümer des Autohauses Vogel, Hans-Jürgen Vogel, stand 22 Jahre lang an der Spitze des Kfz-Landesverbands in Thüringen. Bereits Ende 2012 hatte Vogel Insolvenz anmelden müssen.

Für den Leipziger Standort der Staiger-Gruppe war seit Jahresbeginn ein Käufer gesucht worden, denn die Gruppe, die selber gerade zum Verkauf steht, soll ohne die ostdeutsche Filiale den Besitzer wechseln. Der traditionsreiche Betrieb in der Waldstraße, wo schon vor 90 Jahren eine Opel-Werkstatt stand, wurde nun in die AVAG-Vertriebsgesellschaft AMZ Leipzig eingegliedert, die damit an sieben Standorten in und um die Sachsen-Metropole präsent ist. Das operative AMZ-Geschäft (Opel, Chevy Service) leitet Uwe Scheiner.

Der neue Leipziger AVAG-Standort vermarktete zuletzt bis zu 300 Neufahrzeuge jährlich. „Ein paar Hundert Autos werden wir auch wieder in Gera verkaufen“, sagte Roman Still im Gespräch mit »kfz-betrieb«. Und weiter: „Ich glaube, dass wir die Betriebe zügig zum Laufen bringen“.

Die AVAG-Gruppe, die außer in Deutschland auch in Österreich, Kroatien, Polen und Ungarn aktiv ist, ist europaweit an 53 Autohäusern mit 137 Filialen beteiligt. Der Konzern setzte bei über 80.000 verkauften Fahrzeugen 2013 rund 1,3 Milliarden Euro um. Neben dem Stammfabrikat Opel vermarktet das Unternehmen Toyota/Lexus, Ford, Nissan, Honda, Subaru, Suzuki, Kia, Peugeot, Citroën, Fiat und Alfa Romeo.

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