Die großen Autohändler Deutschlands 2023 Avemo – Vier in Größe vereint

Von Andreas Grimm 9 min Lesedauer

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Der Trend zu größeren Gruppen im Automobilhandel ist bekannt. Doch Anfang dieses Jahres trat ein völlig neuer Mitspieler in Erscheinung: Avemo. Dahinter steckt der Zusammenschluss von vier traditionsreichen Autohändlern in Franken und Hessen.

Das Volkswagen-Autohaus der Marnet-Gruppe in Mainz-Kastel wurde im Juni 2023 eröffnet und ist damit der neueste Standort der Avemo Group.(Bild:  Avemo)
Das Volkswagen-Autohaus der Marnet-Gruppe in Mainz-Kastel wurde im Juni 2023 eröffnet und ist damit der neueste Standort der Avemo Group.
(Bild: Avemo)

Es war ein Paukenschlag für die Branche, als am 1. März 2023 die Gesellschafter der Autohausgruppe Avemo den Start eines neuen großen Autohändlers verkündeten. Denn hinter Avemo – der Kunstname leitet sich her aus den lateinischen Wörtern „avere“ (=haben) und „mobilitas“ (=Mobilität) – steckt nicht einfach ein Zusammenschluss von zwei Händlern oder das derzeit übliche Schlucken einer kleineren Gruppe durch eine Größere. Das Avemo-Konstrukt ist von Anfang an umfassender gedacht. Zu Avemo haben sich vier etwa gleich große und traditionsreiche Autohausgruppen zusammengefunden, nämlich Marnet (mit Sitz in Königstein im Taunus), Gelder & Sorg (Haßfurt am Main), Göthling & Kaufmann (Hofheim am Taunus) und die Best-Auto-Familie (Mühlheim am Main). Damit reicht das Marktgebiet von Avemo, mit größeren Unterbrechungen, von Wiesbaden im Westen bis nach Coburg im Osten.

Zusammengeschlossen haben sich, das betont Christian Just, der die Fusion extern begleitet hat, bisher eigenständige Unternehmen freiwillig und auf Augenhöhe in Form einer echten Fusion, um den Herausforderungen der Branche besser zu begegnen.