Die großen Autohändler Deutschlands 2023 AVP Autoland: Mobilität breiter gedacht

Von Julia Mauritz 4 min Lesedauer

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Die Plattlinger Autohausgruppe stellt sich mit Freizeitmobilen und E-Bikes strategisch breiter auf. Mit Passau bespielt das Familienunternehmen zudem einen neuen Markt und vertreibt dort erstmals auch eine chinesische Marke.

 In Zwiesel verkauft AVP seit diesem Jahr auch Freizeitmobile.(Bild:  AVP)
In Zwiesel verkauft AVP seit diesem Jahr auch Freizeitmobile.
(Bild: AVP)

Zum 1. Februar dieses Jahres war die riesige, zweigeschossige Immobilie des ehemaligen Passauer Opel-Traditionsautohauses Hofbauer in Passau in den Besitz der Plattlinger Autohausgruppe AVP Autoland übergegangen. Mit der Übernahme hatte sich der geschäftsführende Gesellschafter Franz Hirtreiter Jr. einen Herzenswunsch erfüllt: „Ich bin in Passau aufgewachsen und es war mit immer klar, dass ich dort irgendwann wieder hinmöchte“, bemerkt der Unternehmer. 2,5 Millionen Euro hatte das Familienunternehmen allein in den Umbau des Betriebs investiert, der strategisch günstig an einer zentralen Einfallstraße in Passau liegt. Anstelle der Stellantis-Marke sind im Erdgeschoss mit Seat und Cupra jüngst zwei Marken aus dem AVP-Portfolio eingezogen und mit Maxus zum ersten Mal auch ein China-Fabrikat. Im Service setzt die Autohausgruppe auf eine möglichst große Vielfalt: Neben Seat und Cupra ist AVP in Plattling auch Servicepartner für VW und Audi. Zudem ist die Autohausgruppe in Passau 1a-Autoservice-Partner geworden, um auch ohne Opel-Servicevertrag die große Zahl an ehemaligen Hofbauer-Kunden bedienen zu können.

Im Obergeschoss, das auch per Lift erreichbar ist, sollen pünktlich zum Saisonstart 2024 E-Bikes Einzug halten. AVP hatte sich für das Franchisesystem E-Motion entschieden, statt das Zweiradgeschäft von null an in Eigenregie aufzubauen. AVP plant, in Passau eine Erlebniswelt für E-Bikes aufzubauen – samt einer Teststrecke und einer großen Werkstatt.