Stellantis-Rückruf Batteriemanagementsystem-Update updaten

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Trotz einer bereits 2023 durchgeführten Aktualisierung können über 58.000 Stromer nach wie vor während der Fahrt absterben. Das gilt auch für einige baugleiche Toyota-Modelle.

Auch viele junge Corsa E müssen ein weiteres Mal wegen desselben Problems zum Servicepartner. (Bild:  Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger)
Auch viele junge Corsa E müssen ein weiteres Mal wegen desselben Problems zum Servicepartner.
(Bild: Auto-Medienportal.Net/Michael Kirchberger)

Der Stellantis-Konzern startet mal wieder einen markenübergreifenden Rückruf für seine Elektromodelle. Bei den betroffenen Fahrzeugen könne es zu einem Fehler in der Software des Steuergeräts für das Batteriemanagement (BMU) kommen, erklärte eine Konzernsprecherin. Diese Software sei bei einem früheren Rückruf verwendet worden, um ein Abschalten des Motors zu verhindern. Sie sei aber nicht wirksam, um das Problem zu beheben. Das Programm melde eine ungültige Zellspannung und sende ein falsches Temperaturmodulsignal an das BMU.

„In den meisten Fällen besteht die Gefahr, dass der Ready-Modus nach dem Starten des Fahrzeugs nicht verfügbar ist. Im schlimmsten Fall besteht die Gefahr eines plötzlichen Antriebsausfalls während der Fahrt“, sagte sie. Dies gilt hierzulande konkret für 5.378 Opel Corsa, Mokka, Zafira, Combo und Vivaro, 3.584 Peugeot 2008, 208, Expert, Partner, Rifter und Traveller, 1.947 Citroën Berlingo, C4, C4X, Jumpy und Spacetourer, 280 Fiat Doblo und Scudo sowie 99 DS3 Crossback. Zudem ist der Rückruf auch für zu den Kleintransporterfamilien gehördende Toyota Proace (City/Verso) relevant. Hier liegt noch keine Stückzahl vor.

Alle Fahrzeuge stammen aus verschiedenen Produktionszeiträumen zwischen Mai 2022 und April 2023. Die Aktionscodes „KRB“ (Opel), „NT2“ (Peugeot) „MV4“ (Citroën/DS), „6987“, „6988“ (beide Fiat) und „CI25-007“ (Toyota) summieren sich weltweit auf mindestens 58.000 Einheiten. Das neuerliche Update der BMU dauert der Sprecherin zufolge etwas weniger als eine halbe Stunde. Unfälle aufgrund des Fehlers habe es bisher keine gegeben, hieß es abschließend.

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