Technologieoffenheit Vetterl fürchtet Gefahr für Deutschlands Wirtschaft

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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Die Bundesregierung muss in Sachen Wirtschaft auf die Tube drücken, fordert das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe. Unterstützung erhält Präsident Albert Vetterl von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger.

Albert Vetterl (r.), Präsident des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes, spricht mit Hubert Aiwanger (l.), Wirtschaftsminister von Bayern, über die Gefahren, die er für die deutsche Wirtschaft und die Kfz-Betriebe befürchtet.(Bild:  Kfz-Gewerbe Bayern)
Albert Vetterl (r.), Präsident des bayerischen Kraftfahrzeuggewerbes, spricht mit Hubert Aiwanger (l.), Wirtschaftsminister von Bayern, über die Gefahren, die er für die deutsche Wirtschaft und die Kfz-Betriebe befürchtet.
(Bild: Kfz-Gewerbe Bayern)

Das Auto werde auch künftig eine zentrale Rolle für die individuelle Mobilität in Bayern spielen – egal mit welchem Antrieb. Das bekräftigte Hubert Aiwanger, bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, im Gespräch mit Albert Vetterl, Präsident und Landesinnungsmeister des Kraftfahrzeuggewerbes Bayern.

„Wir brauchen das Auto heute und in Zukunft. Das Verbrennerverbot ist ein katastrophaler Fehler. Die individuelle Mobilität ist unverzichtbar. Dazu brauchen wir Technologieoffenheit“, sagte Wirtschaftsminister Aiwanger.

Technische Potenziale ausschöpfen

Alle technischen Potenziale müssten ausgeschöpft werden. Aiwanger: „Dazu gehört der mit klimafreundlich hergestellten E-Fuels betriebene Verbrennermotor über Elektromobilität bis hin zum Wasserstoffantrieb. Innovation statt Ideologie, darauf legen wir in Bayern wert. Es darf keinen ‚grünen Kulturkampf gegen das Auto‘ geben. Wir brauchen in Deutschland wieder eine positivere Grundhaltung gegenüber dem Auto.“

Aiwanger dankte den rund 7.000 bayerischen Kfz-Innungsbetrieben für die aktive Gestaltung der Mobilitätswende beispielsweise durch Kundeberatung, Service und Fachkräfteausbildung.

„Das bayerische Kraftfahrzeuggewerbe stellt sich der Transformation. Die über 140.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Auszubildenden in den bayerischen Kfz-Innungsbetrieben brauchen aber auch eine belastbare Zukunftsaussicht“, sagte Präsident Vetterl. Dazu gehöre etwa eine belastbare Förderpolitik sowie eine auf die Bedürfnisse des Mittelstands abgestimmte Modellpolitik der Hersteller.

„Rückwärtsgang ‚rausnehmen‘“

„Die Hochpreispolitik der Hersteller führt zusammen mit langen Lieferzeiten zu einer spürbaren Kaufzurückhaltung. Gleichzeitig verlagern auch deutsche Autokonzerne ihre Verbrennerproduktion nach Asien. Das verunsichert unsere oftmals noch familiengeführten Kfz-Innungsbetriebe ebenso wie unsere Kundinnen und Kunden“, so Vetterl.

Die Politik in Berlin müsse zudem wieder konstruktiv arbeiten, statt langwierige Debatten zu führen und immer neue Verbote auf den Weg zu bringen. Vetterl: „Der Bund muss endlich den Rückwärtsgang ‚rausnehmen‘, hochschalten und für die wirtschaftliche Entwicklung Tempo machen.“

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