VW-Vertrag gekündigt Bei Atzert-Weber geht es auch ohne Händlervertrag

Von Silvia Lulei 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die Autohausgruppe AtzertWeber gab nach über 70 Jahren den Handelsvertrag der Marke VW ab. Damit eröffneten sich neue Möglichkeiten: Kooperationen, neue Servicepartner und ein wachsendes Geschäft mit jungen Gebrauchtwagen und EU-Importen.

Philipp Atzert (l.), geschäftsführender Gesellschafter von Atzert:Weber, entschied sich gegen den VW-Handelsvertrag und für eine Kooperation mit Reinhard Ostmann (r.), Geschäftsführer Autohaus Ostmann. Davon profitieren beide Unternehmen.(Bild:  Atzert:Weber)
Philipp Atzert (l.), geschäftsführender Gesellschafter von Atzert:Weber, entschied sich gegen den VW-Handelsvertrag und für eine Kooperation mit Reinhard Ostmann (r.), Geschäftsführer Autohaus Ostmann. Davon profitieren beide Unternehmen.
(Bild: Atzert:Weber)

Vor zwei Jahren fiel in der Unternehmensgruppe Atzert-Weber (Eigenschreibweise: atzert:weber) die strategische Entscheidung, den Neuwagen-Handelsvertrag der Marke VW in Fulda abzugeben. Die Autohausgruppe mit sieben Standorten in Osthessen und im Main-Kinzig-Kreis verkauft Neu- und Gebrauchtwagen der Marken Audi, Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie Skoda und bietet zudem Service für die Fabrikate Seat und Cupra an.

Im März 2023 gab Atzert-Weber den VW-Handelsvertrag nach über sieben Jahrzehnten ab. Diese Entscheidung begründete die Geschäftsleitung mit den tiefgreifenden Veränderungen in der Automobilbranche und dem Trend zu Direktverkäufen durch die Automobilhersteller. Doch die Neuausrichtung des Unternehmens bedeutete keinesfalls einen Rückzug aus dem Automobilgeschäft der Marke VW.