Rückruf Bei Jaguar und Land Rover gibt es Probleme mit dem Insassenschutz

Von Niko Ganzer

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Bei weltweit rund 25.000 Autos müssen die Vertragswerkstätten entweder die Gurtstraffer oder die Aufprallsensoren überprüfen.

Auch der Jaguar F-Type ist von der Maßnahme betroffen.(Bild:  Jaguar)
Auch der Jaguar F-Type ist von der Maßnahme betroffen.
(Bild: Jaguar)

Zu zwei Rückrufen für diverse Baureihen von Jaguar und Land Rover liegen bislang keine Informationen aus der deutschen Pressestelle vor. So muss mit den vorliegenden Behördeninformationen gearbeitet werden. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldet bereits seit Anfang September einen Herstellungsfehler, der „zu eingeschränkter Funktion oder zum Versagen der Gurtstraffer im Falle eines Unfalls führen“ kann.

Begangen wurde der Fehler offenbar zwischen Januar und Mai dieses Jahres. Konkret geht es weltweit um über 21.100 Jaguar F-Type, F-Pace, XE und XF, sowie 1.700 Land Rover Defender, Discovery, Discovery Sport, Range Rover Sport und Range Rover Velar.

Für Deutschland nennt das KBA eine Summe von 1.043 betroffener Einheiten beider Marken. Die Behörde kündigt eine Untersuchung des Gurtstrafferrohrs auf Schäden an. Bei Bedarf erneuere die Vertragswerkstatt die Aufrollautomatik.

30 oder 60 Minuten in die Vertragswerkstatt

Etwas frischer ist eine Fehlermeldung zum Range Rover. Passagieren von SUV aus dem Bauzeitraum 25. September 2020 bis 31. März 2022 droht demnach eine „unbeabsichtigte oder eingeschränkte Auslösung des Insassenschutzsystems“. Schuld seien nicht korrekt befestigte Aufprallsensoren, die nun überprüft und – wenn erforderlich – mit dem vorgeschriebenen Anzugsdrehmoment festgezogen werden müssen.

Von den 3.490 im Rahmen der Maßnahme „N685“ einbestellten Fahrzeugen sind Flensburg zufolge 170 in Deutschland gemeldet. Sie müssen für etwa 30 Minuten in die Obhut des Partnerbetriebs. Beim ersten Rückruf sind es 60 Minuten. Hier lauten die internen Herstellercodes „H412“ (Jaguar) und „N720“ (Land Rover).

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