Schmierstoffe für wasserstoffbetriebene Verbrennungsmotoren
Beschleunigte Korrosion und Kavitation im Lagerbereich
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Mit Wasserstoff statt mit konventionellen Kraftstoffen betriebene Verbrennungsmotoren erzeugen andere Verbrennungsprodukte. Unter anderem Wasser, das sich im Motoröl wiederfindet. Welche Gefahren drohen? Was müssen darauf abgestimmte Schmierstoffe können?
Bestrebungen, Verbrennungsmotoren mit Wasserstoff zu betreiben, gab es in den letzten Jahrzehnten einige. Im Gedächtnis blieben beispielsweise die BMW-Limousinen 750hL auf Basis der Baureihe E38, gebaut im Jahr 2000 in 15 Exemplaren, und Hydrogen 7 auf Basis des E66, von dem Mitte der 2000er-Jahre 100 Stück entstanden. Heute denkt man bei wasserstoffbetriebenen Verbrennungsmotoren vor allem an die vom Münchener Start-up Keyou umgebauten Nutzfahrzeuge. Wobei die menschlichen Akteure weitgehend identisch sind. Der Hauptunterschied liegt darin, dass es sich bei den BMW-Limousinen um Ottomotoren und bei den Nutzfahrzeugen um Dieselmotoren handelt.
Ende vergangenen Jahres wurden die ersten Nutzfahrzeuge mit auf Wasserstoffeinblasung umgebauten Dieselmotoren an Kunden ausgeliefert – entwickelt von Keyou und integriert von Paul Nutzfahrzeuge. Die wichtigsten Details des Motorumbaus: Wechsel vom Selbstzünder mit innerer Gemischbildung zum Fremdzünder mit äußerer Gemischbildung. Zündmodule nehmen im Zylinderkopf die Plätze der Injektoren ein, die nun im Ansaugtrakt sitzen. Über das Servicekonzept dieser Fahrzeuge berichtete »kfz-betrieb« in der Ausgabe 43-44/2023 (siehe Box auf dieser Seite links).
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