Fahrverbote Bessere Luft in Kiel

Von Nick Luhmann 1 min Lesedauer

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In Kiel drohen keine Fahrverbote für Dieselfahrzeuge mehr. Ihre Klage gegen den Luftreinhalteplan der Stadt Kiel hat die Deutsche Umwelthilfe aufgegeben, teilte das Kfz-Gewerbe Schleswig-Holstein mit.

Jan-Nikolas Sontag, Geschäftsführer des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein, begrüßte den Entschluss der DUH, ihre Klage zurückzuziehen. (Bild:  Kfz-Gewerbe Schleswig-Holstein)
Jan-Nikolas Sontag, Geschäftsführer des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein, begrüßte den Entschluss der DUH, ihre Klage zurückzuziehen.
(Bild: Kfz-Gewerbe Schleswig-Holstein)

Die Entscheidung der Deutschen Umwelthilfe (DUH), die Klage gegen den Luftreinhalteplan Kiel aufzugeben, hat die Wirtschaft in Kiel erleichtert aufgenommen.

Die von der Landeshauptstadt Kiel ergriffenen Maßnahmen zur Verbesserung der Luftreinheit am Theodor-Heuss-Ring haben Früchte getragen. Dies zeigt, dass Fahrverbote nicht der Königsweg sind, um die Einhaltung der Stickoxid-Grenzwerte sicherzustellen.

IHK-Hauptgeschäftsführer Jörg Orlemann äußert sich erleichtert: „Die positive Entwicklung der Stickoxid-Grenzwerte zeigt, dass der Maßnahmen-Mix aus Software-Updates und Kaufprämien für Diesel-Pkw, Hardware-Nachrüstungen von Bussen und Nutzfahrzeugen, Tempo-Limits sowie die Förderung alternativer Antriebe wirksam ist. Auch die zusätzlichen verkehrslenkenden Maßnahmen, die Modernisierung des ÖPNV und die seit Herbst 2020 installierten Luftfilteranlagen haben dafür gesorgt, dass der Stickoxid-Grenzwert von 40µg/m3 Luft dauerhaft unterschritten wird.“

Jan-Nikolas Sontag, Geschäftsführer des Kfz-Gewerbeverbands Schleswig-Holstein: „Die Entscheidung der Deutschen Umwelthilfe wird von uns ausdrücklich begrüßt. Wir fühlen uns bestätigt, dass mit unserer gemeinsamen Initiative mit der IHK zu Kiel und den betroffenen Unternehmen im Gewerbegebiet Stormannstraße drohende Einfahrsperren verhindert und damit wirtschaftliche Nachteile für die dort ansässigen Unternehmen abgewendet werden konnten.“

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