Ford Bestellstopp für fast alle Pkw- und Nfz-Modelle

Von Julia Mauritz

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Ford greift aufgrund der verschärften Lieferengpässe zu drastischen Maßnahmen: Der Hersteller schließt sein Bestellsystem für die Ford-Händler. Gerade einmal zwei Modelle sind noch frei verfügbar – und das ausschließlich über den Onlineshop von Ford.

Ford hat sich aufgrund des hohen Auftragsbestands und der brüchigen Lieferketten für einen umfassenden Bestellstopp entschieden.(Bild:  Ford)
Ford hat sich aufgrund des hohen Auftragsbestands und der brüchigen Lieferketten für einen umfassenden Bestellstopp entschieden.
(Bild: Ford)

Nachdem Ford Mitte März bereits einen Bestellstopp für zahlreiche Modelle (Focus, S-Max, Galaxy, Ecosport und Transit) verhängt hatte, hat der Kölner Hersteller am 22. März auch die Bestellmöglichkeit für seine restlichen Pkw- und Nutzfahrzeug-Modelle in seinem Bestellsystem geschlossen. Das entsprechende Informationsschreiben an die Ford-Partner liegt der Redaktion vor. Lediglich der Online-Store, über den Ford bisher nur seine beiden Modelle Mach-E und Explorer verkauft, bleibt weiterhin offen. Geschlossen wird der Vertrag dabei zwischen dem Kunden und dem angegebenen Wunschhändler.

Ford begründet den modellübergreifenden Bestellstopp auf Nachfrage von »kfz-betrieb« mit dem hohen Auftragsbestand und der aktuellen Zuliefersituation. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der Corona-Lockdown in Asien hätten die angespannte Liefersituation nochmals verschärft, heißt es im Händlerschreiben.