Oldtimermuseum Besucherrekord beim „Brazzeltag“

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Das Veranstaltungsgelände erweitert und das Programm ergänzt: ein Konzept bzw. eine Rechnung, die beim „Brazzeltag“ aufging. Denn das etwas andere Oldtimerevent stellte mit über 20.000 Besuchern einen neuen Rekord auf.

Oldtimer lebendig und auch mal laut: Der „Brazzeltag“ im Technik-Museum Sinsheim ist ein Auto-/Oldtimer-Technik-Event der ungewöhnlichen Art. 20.000 Fans der Veranstaltung kamen in diesem Jahr.(Bild:  Technik-Museum Speyer)
Oldtimer lebendig und auch mal laut: Der „Brazzeltag“ im Technik-Museum Sinsheim ist ein Auto-/Oldtimer-Technik-Event der ungewöhnlichen Art. 20.000 Fans der Veranstaltung kamen in diesem Jahr.
(Bild: Technik-Museum Speyer)

Wenn man in heutigen Zeiten vom Ausnahmezustand spricht, muss der Tenor nicht zwingend positiv sein. Schön aber, wenn es so ist. So zum Beispiel beim sogenannten Brazzeltag, ein laut seinen Machern weltweit einzigartiges Event, das mit stetig steigenden Besucherzahlen und internationalem Interesse glänzt. Erfinder und Ausrichter desselben sind die beiden Technik-Museen Sinsheim und Speyer. Seinen Namen verdankt das Event dem in Rheinland-Pfalz und Schwaben gebrauchten Begriff „brazzeln“ – der so viel bedeutet wie „dampfen, zischen, knattern, surren, brummen, dröhnen“. Austragungsort ist Speyer, und dort herrschte am zweiten Maiwochenende besagter Zustand: Mehr als 20.000 Besucher machten das Event rund um alles was a) einen Motor (oder eine Turbine) hat und b) in der Regel alt ist, erneut zu einem vollen Erfolg.

So fanden sich am 11. und 12. Mai kleine und große Technikfans auf dem ehemaligen Kasernengelände ein, um unter anderem die Landung eines UH-1-Hubschraubers, von Kennern „Huey“ genannt, mitzuverfolgen. Auf dem gesamten Museumsareal gab es einzigartige Oldtimer, ausgefallene Autos und besondere Motorräder in Aktion zu sehen. Denn darin unterscheidet sich diese von vielen anderen Veranstaltungen rund um die Geschichte der Mobilität: Besucher bekommen beim Brazzeltag jede Menge „Bewegung“ geboten.

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Laut? Na und!

So gab es auf der „Rennstrecke“, dem Brazzelparcours, zahlreiche Oldtimer, Sportwagen und US-Cars in Fahrt zu erleben. Ein Highlight war auch dieses Jahr wieder das Experimentalfahrzeug Brutus, ein über 100 Jahre alter Hubraumgigant mit 750 PS. Sogar der Blitzen-Benz (1911 das schnellste Fortbewegungsmittel seiner Zeit) setzte sich eindrucksvoll in Szene. Auch die Crazy Wheels waren auf dem Parcours unterwegs, genau wie die Wasteland Warriors und ein eindrucksvoller Jet-Schoolbus mit 20.000 Turbinen-PS! Motorrad-Stunt-Shows, Mitfahrgelegenheiten im Lanz-Bulldog oder im Trial-Taxi sowie das dieses Jahr ins Leben gerufene Brazzel-Wasteland im postapokalyptischen Stil rundeten das Programm ab.

„Sowohl die bekannten, als auch die neuen Programmpunkte und Highlights nahmen die Besuchern super an. Das freut uns als Museum sehr, ganz nach unserem Motto ‚Für Fans von Fans‘“, zeigte sich Andreas Hemmer, Leiter des Technik-Museums Speyer, überaus zufrieden. Auch 2024 wird am 11. und 12. Mai wieder ordentlich gebrazzelt. Informationen dazu unter www.brazzeltag.de.

Technik-Museen Sinsheim Speyer

Vom gemeinnützigen Verein Auto + Technik Museum Sinsheim e. V. getragen gehören den Technik-Museen Sinsheim Speyer weltweit über 4.000 Mitglieder an. Die Finanzierung erfolgt ausschließlich durch Eintrittsgelder, Spenden sowie Mitgliedsbeiträge der Vereinsmitglieder. Alle Überschüsse werden zur Erhaltung und zum Ausbau der Museen verwendet. Die Technik-Museen Sinsheim Speyer zeigen zusammen auf mehr als 200.000 Quadratmetern über 6.000 Exponate aus allen Bereichen der Technikgeschichte: Vom U-Boot bis zum Oldtimer, von der Concorde bis zum Space Shuttle Buran ist alles vertreten. Neben den Dauer- und wechselnden Sonderausstellungen gibt es zahlreiche Fahrzeug- und Clubtreffen sowie Events. An 365 Tagen im Jahr geöffnet, ziehen die Museen über eine Million Besucher im Jahr an

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