BFC entlässt leistungswillige Kfz-Betriebswirte

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Johannes Büttner

Die Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) in Northeim hat ihren 54. Jahrgang aufs Berufsleben vorbereitet. 101 Betriebswirte im Kfz-Gewerbe können nun richtig durchstarten.

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Schulleiterin Sylvia Gerl und Vorstandsvorsitzender Helmut Peter gratulierten den erfolgreichen BFC-Absolventen.
Schulleiterin Sylvia Gerl und Vorstandsvorsitzender Helmut Peter gratulierten den erfolgreichen BFC-Absolventen.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Einen erfolgreichen Schlusspunkt unter elf arbeitsreiche Monate haben Ende Juni 101 junge Frauen und Männer gesetzt. Sie erhielten an der Bundesfachschule für Betriebswirtschaft im Kfz-Gewerbe (BFC) in Northeim ihre Urkunden als Betriebswirte im Kfz-Gewerbe. Der diesjährige Abschlussjahrgang ist der 54., der die Fachschule des Kfz-Gewerbes durchlaufen hat.

Das Dozententeam lobte besonders den Leistungswillen und den Einsatz des Jahrgangs 2016/17. Dieser schlug sich auch in den Ergebnissen nieder: 18 Absolventen wiesen in ihrer Abschlussnote eine eins vor dem Komma auf. Der Vorstandsvorsitzende der BFC, Helmut Peter, brachte es in seiner Rede auf den Punkt: „Ihr wart spitze!“

BFC-Branchenabend 2017
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Erstmals erhielten in diesem Jahr auch drei Fernstudenten ihre Abschlusszeugnisse. Die externen Studierenden qualifizierten sich innerhalb von vier Semestern zu Automobil-Ökonomen. Diese Möglichkeit bietet die BFC seit 2014 an. Im Anschluss daran hätten alle drei innerhalb eines Jahres und ebenfalls „aus der Ferne“ noch ihren Betriebswirt gemacht, erzählte Schulleiterin Sylvia Gerl auf der Abschlussfeier. Einer der drei hatte sich seine Lehrmaterial sogar ins Feldlager der Bundeswehr nach Afghanistan schicken lassen, wo er zurzeit beruflich tätig ist.

Aber auch die Vollzeitstudierenden mussten viel Fleiß an den Tag legen, um das Studium erfolgreich abzuschließen. Gerl sprach von elf arbeitsintensiven Monaten, in denen Northeim für viele BFC’ler zu einem Zuhause wurde.

Hier lernten sie nicht nur Rechnungswesen, Statistiken und anderes Handwerkszeug des Betriebswirts kennen. Die Schule vermittelte ihren Studierenden auch das richtige Benehmen. Ein Knigge-Kurs bereitete die Absolventen auf korrekte Umgangsformen im Geschäftsleben vor. Das Zerlegen von Schalentieren und die Filetierung von Fisch sind vielen in Erinnerung geblieben – da ist eine Currywurst doch leichter zu essen.

Gesuchte Führungskräfte

Der Unternehmer und Vorstandsvorsitzende der BFC, Helmut Peter, machte in seiner Ansprache den neuen Betriebswirten Mut: Die Bundesfachschule sei jedem in der Branche ein Begriff, erfolgreiche Absolventen seien gesucht. Deshalb finde man viele BFC’ler in Führungspositionen der Kfz-Branche wieder. „Das automobile Netzwerk ist kleiner, als man denkt“, so Peter.

Am Vorabend der Zeugnisübergabe der Schule fand der traditionelle Branchenabend in der BFC statt. Freunde und Sponsoren kamen zum Erfahrungsaustausch zusammen und informierten sich über die Entwicklung der Schule. Am 20. Oktober 2017 wird das BFC-Ehemaligentreffen im Autohaus Peter in Northeim stattfinden.

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