Big Data im Kfz-Gewerbe: Daten destillieren

Autor / Redakteur: Martin Achter / Martin Achter

Die Autohäuser Creutzner und Wagner werten gezielt Markt- und Kundendaten aus, um ihre Vertriebsgebiete systematisch zu bearbeiten. Weil sie mehr als früher über ihre Klientel wissen, können sie Marktpotenziale besser erkennen und ausschöpfen.

Kundendaten sind eine Rohware. Autohäuser brauchen entsprechende Instrumente, um den Wert dieser Daten für sich nutzbar zu machen.
Kundendaten sind eine Rohware. Autohäuser brauchen entsprechende Instrumente, um den Wert dieser Daten für sich nutzbar zu machen.
(© Graphicroyalty - Fotolia)

Das Schlagwort „Big Data“ hat Konjunktur in der Automobilwirtschaft. Doch was konkret bedeutet der Begriff für das Kfz-Gewerbe?

Eine Studie des Beratungsunternehmens Berryls Strategy Advisors kam im vergangenen Jahr zu dem Schluss, dass sich die Autobranche heute noch schwer damit tut, konkrete Anwendungen für die Nutzung von Kundendaten und anderem verfügbaren Datenmaterial zu entwickeln: Big Data biete zwar entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Hersteller bis in den Handel – „enorme Potenziale“. Dennoch fange der Wirtschaftszweig gerade erst damit an, diese auszuschöpfen.