BIX: Gute Stimmung dank brummenden Servicegeschäft

Von Norbert Rubbel

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Mit dem Wintereinbruch Anfang des letzten Monats ist mit ausgelasteten Werkstätten auch die Stimmung in den meisten markengebundenen und freien Kfz-Betrieben gestiegen, wie das Konjunkturbarometer des Kfz-Gewerbes zeigt.

Mit dem Wintereinbruch ist auch die Auslastung in den Kfz-Betrieben gestiegen. (Bild:  Promotor/Volz)
Mit dem Wintereinbruch ist auch die Auslastung in den Kfz-Betrieben gestiegen.
(Bild: Promotor/Volz)

Die kalte Jahreszeit und die damit verbundenen Räderwechselaktionen in den Kfz-Betrieben sorgten im November für ein gutes Servicegeschäft. So stieg der Auslastungsgrad der Vertragswerkstätten gegenüber dem Vormonat um gut sechs Prozentpunkte auf 91 Prozent und der der freien Werkstätten um knapp sieben Prozentpunkte auf 87 Prozent. Dies ergab die Branchenindexbefragung der Redaktion »kfz-betrieb« und der Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK).

Rund ein Drittel aller befragten Kfz-Betriebe erzielte im Vergleich zum Vorjahresmonat höhere und jedes zweite Unternehmen stabile Gesamtumsätze. Auf die Frage „Wie beurteilen Sie Ihre derzeitige Lage?“ antworteten knapp zwei Drittel der Vertragshändler und etwa drei Viertel der Inhaber von freien Werkstätten mit „gut“. Nur zwei beziehungsweise vier Prozent bewerten ihre wirtschaftliche Situation als „schlecht“.

Indizes auf hohem Niveau

Das Ergebnis der insgesamt positiven Firmenkonjunktur: Mit 135 beziehungsweise 148 Punkten lagen die Branchenindizes der markengebundenen Autohäuser und unabhängigen Kfz-Betriebe im vorletzten Monat dieses Jahres auf hohem Niveau.

Obwohl die Indexwerte der freien Werkstätten seit Monaten über denen der Markenbetriebe liegen, verbuchen die Vertragspartner der Automobilhersteller und Importeure eine bessere Umsatzentwicklung im Werkstattgeschäft: Während 44 Prozent der fabrikatsgebundenen Autohäuser im Service und im Verkauf von Ersatzteilen steigende Erlöse registrierten, war dies nur bei 32 Prozent der freien Kfz-Betriebe der Fall. Besonders gut lief es bei den Vertragshändlern, die Premiumfahrzeuge von Mercedes-Benz, BMW und Audi warten und reparieren. In dieser Befragungsgruppe erzielten sogar rund 60 Prozent höhere Werkstattumsätze als im Vorjahr.

Bei ihren Prognosen sind sich nahezu alle Befragten einig: Rund 60 Prozent der Fabrikatshändler und Inhaber von freien Werkstätten rechnen bis Ende Dezember mit gleichbleibend guten Erlösen im Servicegeschäft wie im Vorjahr.

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