Renault-Handel Bleker-Gruppe investiert 10 Millionen Euro in Bremen

Von Yvonne Simon

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Die Bleker-Gruppe verlässt erstmals Nordrhein-Westfalen: Anfang 2023 eröffnet das Borkener Unternehmen zwei Autohäuser in Bremen. Mit einer Investition von 10 Millionen Euro handelt es sich um den größten Zukauf der Firmengeschichte.

Die Bleker-Gruppe hat zwei Standorte des Autohauses Krügel übernommen.(Bild:  Bleker-Gruppe)
Die Bleker-Gruppe hat zwei Standorte des Autohauses Krügel übernommen.
(Bild: Bleker-Gruppe)

Die Bleker-Gruppe mit Stammsitz in Borken expandiert im Norden. Wie der Händler mitteilte, hat er die beiden Renault-Betriebe des Autohauses Krügel in Bremen und in Stuhr übernommen. Mit einer Investition von rund zehn Millionen Euro handelt es sich dabei um den größten Zukauf der Bleker-Geschichte. Unter der Firmierung „Bleker Bremen Automobile“ startet die Gruppe in der Hansestadt Anfang 2023 mit den Marken Renault, Dacia, Nissan und Alpine.

Alpine ist neu im Portfolio des Händlers. Seit Kurzem präsentiert Bleker Renaults Sportwagenmarke in Münster; Bremen ist dann der zweite Alpine-Standort.

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Das Autohaus Krügel wird sich künftig auf seinen Hauptsitz in Bruchhausen-Vilsen konzentrieren. Der Mitteilung zufolge will Krügel durch den Verkauf der zwei Filialen an der Automeile an der Stresemannstraße in Bremen und an der Carl-Zeiss-Straße in Stuhr den Mitarbeitern eine sichere Zukunft bieten.

Die Bleker-Gruppe übernimmt alle 32 Beschäftigten und sucht in allen Bereichen weiteres Personal. Als Absatzziel für die beiden Betriebe nennt die Gruppe 3.000 Neu- und Gebrauchtwagen.

Planungssicherheit mit Renault gewünscht

Christian Voßkamp, Geschäftsführer der Bleker-Gruppe, erklärt: „Wir setzen unser Wachstum über die neuen Standorte und die damit korrespondierenden Gebiete fort. Zudem können wir nun auch unsere schon heute bestehende Kundschaft in Norddeutschland besser bedienen.“

Außerdem sollen die neuen Standorte dazu beitragen, die Zusammenarbeit mit der Renault Group fortzusetzen. „Wir haben in den letzten Jahren sehr gut mit Renault, Dacia und Nissan gearbeitet. Das sind für uns absolute Wachstumspartner. Wir möchten diese Entwicklung gerne in den nächsten Jahren so fortsetzen. Dafür ist eine gewisse Planungssicherheit für die Zukunft allerdings wünschenswert“, so Voßkamp. Renault und Dacia haben vor Kurzem die Händlerverträge gekündigt. Über die neuen Verträge und die Rolle der Händler beziehungsweise des Händlerverbands wird derzeit noch verhandelt.

Die Bleker-Gruppe zählt zu den größten Autohandelsgruppen Deutschlands. Im vergangenen Jahr verkaufte das Unternehmen rund 19.000 Neu- und Gebrauchtwagen und erzielte einen Umsatz von rund 420 Millionen Euro. An sechs Standorten arbeiten 853 Mitarbeiter, darunter knapp 90 Auszubildende.

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