Werksjubiläum 40 Jahre BMW-Werk Regensburg

Von Steffen Dominsky 1 min Lesedauer

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Es entwickelte sich vom regionalen Entwicklungsmotor zum volumenstärksten BMW-Group-Fahrzeugwerk in ganz Europa: das 1986 in Betriebe genommene Werk im Südosten Bayerns. Bis heute liefen hier mehr als 8,7 Mio. Fahrzeuge vom Band.

Grundsteinlegung am 02. April 1984 mit dem damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß.(Bild:  BMW)
Grundsteinlegung am 02. April 1984 mit dem damaligen bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß.
(Bild: BMW)

Niemand Geringeres als der damalige bayerische Ministerpräsident und ausgewiesene Wirtschaftsfreund Franz-Josef Strauß war bei dieser Grundsteinlegung zugegen und schwang (ebenfalls) den Zimmermannshammer. Von daher musste es anno 1984 schon eine ganz besondere Legung gewesen sein – und sie war es. Innerhalb eines Zeitraums, in dem man heutzutage quasi nicht einmal eine dreifache Garage baut, errichtete Hochtief im Auftrag der Bayerischen Motorenwerke auf einer Gesamtfläche von rund 140 Hektar ein komplettes Automobilwerk. Ein solches Weiteres wurde aus Sicht der Münchner dringend notwendig, schließlich schlug die 1976 eingeführte 3er-Serie beim Kunden richtig gut ein.

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Im Ansiedlungsvertrag mit der Stadt Regensburg verpflichtete sich BMW, rund 3.500 Arbeitsplätze zu schaffen und täglich 400 Fahrzeuge zu produzieren. Mit dem Werksauf- und -ausbau stiegen in den Folgejahren sowohl die Mitarbeiterzahl als auch die Produktionskapazität: Bereits 1991 übertraf der Werks-Output mit rund 128.000 Automobilen erstmals die Marke von 100.000 Fahrzeugen. 1999 bauten die Werker und Werkerinnen täglich etwa 750 und im Gesamtjahr über 200.000 Automobile. 2005 stieg die Jahresproduktion – bei einer Tagesstückzahl von rund 1.000 Einheiten – erstmalig über 300.000 Fahrzeuge. Und das einmillionste Fahrzeug aus Regensburger-Produktion rollte 1995 vom Band – in diesem Jahr wird das neunmillionste Fahrzeug produziert werden. Im gleichen Maße stiegen die Mitarbeiterzahlen. Waren es 1988 etwa 3.300 Beschäftigte, verdoppelte sich die Zahl mehr als auf rund 7.300. Heute umfasst die BMW Group Stammbelegschaft an den ostbayerischen Standorten Regensburg und Wackersdorf rund 9.000 Mitarbeiter, darunter rund 380 Auszubildende.

Bauten die BMW-ler lange Zeit ausschließlich Fahrzeuge der 3er-Reihe, kam 2003 der 1er und 2008 der Z4 hinzu. In den folgenden Jahren kamen auch die Baureihen 2er, 4er, X1 und X2 hinzu. Das BMW-Werk Regensburg besteht neben dem Hauptwerk aus mehreren kleineren Werken und Außenlagern wie z. B. einem Batteriewerk sowie dem Werk Wackersdorf inkl. mehrerer Zulieferer auch im Innovationspark Wackersdorf.

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