Elektromobilität Dreimillionstes E-Fahrzeug der BMW Group läuft vom Band

Von Silvia Lulei 2 min Lesedauer

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Ein BMW 330e xDrive Touring für einen Kunden in England ist das Jubiläumsauto des deutschen Premiumherstellers. Inzwischen ist jeder vierte produzierte Pkw der BMW Group ein E-Fahrzeug oder Plug-in-Hybrid.

Dieser BMW 330e xDrive Touring ist das dreimillionste E-Auto, das die BMW Group seit 2013 produziert hat.(Bild:  BMW Group)
Dieser BMW 330e xDrive Touring ist das dreimillionste E-Auto, das die BMW Group seit 2013 produziert hat.
(Bild: BMW Group)

Im Münchner Stammwerk ist am 27. Mai 2025 das dreimillionste elektrifizierte Fahrzeug der BMW Group vom Band gelaufen – ein BMW 330e xDrive Touring in Portimao Blau, der für den britischen Markt bestimmt ist. 2024 war bereits jedes vierte verkaufte Fahrzeug des Unternehmens vollelektrisch oder ein Plug-in-Hybrid. In den Werken der BMW Group werden Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb und mit Verbrennungsmotor im Mix auf einem gemeinsamen Fertigungsband produziert.

„Durch ihre hohe Fertigungsflexibilität kann die BMW Group markt- und nachfragegerecht die Kundenwünsche bedienen,“ erklärt Produktionsvorstand Milan Nedeljković. „Alle Werke unseres weltweiten Produktionsnetzwerks sind für die Elektromobilität befähigt und ermöglichen damit weiteres Wachstum in diesem Segment.“

2013: Start der BEV-Serienfertigung in Leipzig

2013 stieg das Unternehmen mit dem BMW i3 in die Serienfertigung vollelektrischer Fahrzeuge ein. Gebaut wurde der City-Stromer fast zehn Jahre im Werk Leipzig, parallel zum ersten Plug-in-Hybrid der BMW Group, dem BMW i8. Die Produktion des BMW i3 erfolgte in Leipzig aufgrund der Fahrzeugarchitektur noch in einem eigens für die E-Fertigung eingerichteten Bereich neben der Fertigung von Fahrzeugen mit Standardantrieb.

Seitdem hat die BMW Group in allen Werken weltweit elektrisch angetriebene Fahrzeuge in die Produktion integriert. Den Anfang machten dabei in vielen Werken Plug-in-Hybrid-Modelle, die auf einer Linie in flexiblem Mix mit Diesel- und Benzin-Pendants gebaut wurden. Der Elektromobilitäts-Anteil am Produktionsvolumen lag 2024 bei über 25 Prozent, etwa drei Viertel davon sind vollelektrische Fahrzeuge. In Summe wurden bereits eineinhalb Millionen BEVs der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce ausgeliefert.

Globales Produktionsnetzwerk

Mit dem ab 2019 in Oxford gebauten Mini Cooper SE wurde das BEV-Angebot auf die zweite Konzernmarke ausgedehnt. Ab 2020 erfolgte der weitere Rollout mit der neuesten Generation von E-Antrieben: Der BMW iX3 wurde in China gebaut, BMW iX und i4 liefen 2021 in Dingolfing und München an. Ein Jahr später waren alle deutschen Werke der BMW Group bereit für die Produktion vollelektrischer Fahrzeuge.

Auch in China hat die Elektrifizierung an allen Werksstandorten Einzug gehalten. Spartanburg in den USA bereitet sich auf die Produktion vollelektrischer Fahrzeuge ab 2026 vor, im Werk San Luis Potosí in Mexiko soll ab 2027 mit der Neuen Klasse ebenfalls das Produktionsportfolio um BEVs erweitert werden. An beiden Standorten werden bereits Plug-in-Hybrid-Modelle gefertigt. Das südafrikanische Werk in Rosslyn produziert seit 2024 Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge. Und auch die BMW-Group-Standorte für lokale Produktion in Brasilien, Indien und Thailand fertigen elektrifizierte Fahrzeuge.

Kompetenzzentrum E-Antriebsfertigung

Die Produktion von E-Antriebskomponenten wächst aus Deutschland heraus: Seit dem Anlauf des BMW i3 werden Batteriemodule, Hochvoltbatterien und E-Motoren in Dingolfing produziert. Im Rahmen der Elektrifizierung des Produktionsnetzwerks entstand dort das Kompetenzzentrum E-Antriebsfertigung. Bis 2022 waren dort Kapazitäten für mehr als 500.000 E-Antriebe jährlich geschaffen. Sukzessive entstanden auch andernorts Kapazitäten für E-Mobilität, sodass heute neben Dingolfing auch in Regensburg, Leipzig und Spartanburg die fünfte Generation an Hochvoltbatterien montiert und in die Fahrzeuge verbaut wird. Das seitdem erworbene Know-how fließt nun in die sechste Generation des E-Antriebs ein und wird Ende des Jahres mit der Neuen Klasse im neuen Werk im ungarischen Debrecen anlaufen.

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