Markenmuseum BMW: ein Update für's Museums

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Eine umgebaute Dauerausstellung sowie eine neue Sonderausstellung in der „Museumsschüssel“ sollen dazu beitragen, die Zahl von über 840.000 Besucherinnen und Besuchern 2024 zu toppen.

Mit „Drive. Live. Love“ inszenieren die Museumsmacher im neugestalteten Raum „Begegnung“ ein emotionales Konzept, das die Beziehung zwischen BMW Fahrerinnen und Fahrern und ihren Fahrzeugen in den Mittelpunkt rückt.(Bild:  BMW)
Mit „Drive. Live. Love“ inszenieren die Museumsmacher im neugestalteten Raum „Begegnung“ ein emotionales Konzept, das die Beziehung zwischen BMW Fahrerinnen und Fahrern und ihren Fahrzeugen in den Mittelpunkt rückt.
(Bild: BMW)

Runderneuern, das macht man in aller Regel mit Reifen, zumindest im Nutzfahrzeugbereich. Manchmal runderneuert man auch anderes, beispielsweise ein Museum. Das tat BMW zwischen 2004 und 2008 mit seinem Historientempel. Nun haben die Münchner diesen zwar nicht schon wieder runderneuert, diesem aber, nennen wir es ein „Update“ verpasst. Dazu zählen zum einen Neuerungen in der Dauerausstellung sowie die neue Ausstellung „Belle Macchine“, die im Mai in der „Museumsschüssel“ öffnet.

So gibt das „Haus des Design“ auf drei übereinanderliegenden Ebenen Einblick in die Arbeit des BMW Design-Teams. Der Raum „Inspiration“ verkörpert den Auftakt des kreativen Designprozesses: 714 an Metallfäden hängende Metallkugeln zeichnen durch ihre Formenspiele den Weg von ersten Skizzen und Zeichnungen bis zur Fahrzeug-Silhouette nach. Weiter geht es ins „Atelier“, wo Besucher vermittelt bekommen, wie Design-Ideen weiterentwickelt werden. Dieser neu konzipierte Raum präsentiert auf minimalistische Weise eine Vielfalt an Exponaten, darunter Skizzen, zukunftsweisende Materialien und Technologien und das Visionsfahrzeug „Neue Klasse“ sowie Videos zu den Designern.

BMW Museum: Weiß-blaue Tradition
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Mit „Drive. Live. Love“ inszenieren die Museumsmacher im neugestalteten Raum „Begegnung“ ein emotionales Konzept, das die Beziehung zwischen BMW Fahrerinnen und Fahrern und ihren Fahrzeugen in den Mittelpunkt rückt. Umgeben von einem Panoramaband mit Motiven der stolzen BMW Besitzerinnen und Besitzer, stehen drei BMW Modelle in der Mitte des Raumes – die BMW Isetta, der BMW 2002 TI und seit Neuestem eine Leihgabe der BMW Clubmitglieder, die in einem wechselnden Turnus ausgestellt wird. Darüber hinaus laden drei Stationen zum Verweilen ein: eine Isetta-Fotostation, eine Farb- und Materialauswahl zum Anfassen und ein Touchscreen mit sechs Filmen.

BMW Digi-Tour und neue Ausstellung „Belle Macchine“

Auch im digitalen Bereich gibt es ab März ein neues Angebot: Nach fast zehn Jahren wird die Museums App durch ein neues digitales Besuchererlebnis, die BMW Digi-Tour, ersetzt. Besucherinnen und Besucher können mit ihrem Smartphone oder Tablet individuelle und interaktive Führungen durch die Ausstellungen erleben. Das neue Angebot soll eine spielerische Erkundung der BMW Historie ermöglichen, ganz ohne Download.

Neben den Neuerungen in der Dauerausstellung zeigt sich mit der neuen Ausstellung „Belle Macchine. Italienisches Automobildesign bei BMW“ auch die „Museumsschüssel“ mit frischem Inhalt. Bekanntlich steht italienisches Design für zeitlose Schönheit und beeinflusst Mode, Interior-, Produkt- und auch Automobildesign weltweit. Dies nimmt sich das BMW Museum zum Anlass und zeigt, wie sich das Lebensgefühl und die Ästhetik Italiens mit deutscher Ingenieurskunst verbinden. Schon in den 30er-Jahren ließ sich BMW von dieser besonderen Ästhetik der Karosseriebaukultur inspirieren. Durch die Zusammenarbeit mit namhaften Designern wie Giorgio Giugiaro oder Marcello Gandini hat BMW zahlreiche Ikonen hervorgebracht und die Marke nachhaltig geprägt.

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