BMW macht weitere Niederlassungsstandorte dicht
Der Autobauer konsolidiert sein Niederlassungsnetz weiter und schließt seinen Betrieb im Münchner Stadtteil Solln sowie den Standort City Süd in Hamburg.

BMW schließt zwei Niederlassungsbetriebe in München und Hamburg. Wie der Autobauer am Mittwoch mitteilte, macht in München der Standort im Stadtteil Solln dicht. In Hamburg schließt zum Jahresende die Filiale City Süd. Die Mitarbeiter der beiden Betriebe sollen in anderen Betrieben weiterbeschäftigt werden.
Der herstellereigene Neuwagenverkauf in München wird im Zuge der Umstrukturierung im Hauptbetrieb Frankfurter Ring und der Filiale Fröttmaning gebündelt. Service, Teile und Zubehör bieten künftig die Niederlassungsstandorte Riesenfeldstraße, Ingolstädter Straße, Garching, Garching-Hochbrück sowie der Airportservice am Flughafen. Zudem verkauft und wartet der Betrieb in der Riesenfeldstraße Fahrzeuge der Marke Mini. Die BMW-Niederlassung München lieferte im vergangenen Jahr zirka 13.150 Neuwagen und rund 13.100 Gebrauchtfahrzeuge aus.
In Hamburg ist BMW künftig noch mit vier eigenen Vollfunktionsbetrieben vertreten: am Offakamp (Hauptbetrieb) sowie in Wandsbek, Bergedorf und in den Elbvororten. Zudem betreibt BMW ein Zentrum für gebrauchte Automobile in Barsbüttel. Die BMW-Niederlassung Hamburg verkaufte 2015 rund 6.700 neue Automobilen und etwa 6.850 Gebrauchtwagen.
Zum Jahresende 2015 hatte BMW bereits den Niederlassungsstandort in Rüsselsheim geschlossen. 2017 soll zudem der zur Niederlassung Nürnberg gehörende Betrieb in Fürth schließen.
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