Der Gewinner des begehrten Branchen-Preises konnte die Jury mit seinem großzügigen Werkstattneubau und dem breiten Serviceangebot überzeugen. »kfz-betrieb« vergab den Preis gemeinsam mit der Automechanika Frankfurt, Continental und der Sachverständigenorganisation GTÜ bereits zum elften Mal.
Im Konfetti-Regen: der diesjährige Sieger des Deutschen Werkstattpreis Mezger aus Schweinfurt.
(Bild: Stefan Bausewein)
Der Gewinner des Deutschen Werkstattpreises kommt in diesem Jahr aus dem unterfränkischen Schweinfurt. Der Bosch-Car-Service-Betrieb Mezger beeindruckte die Jury unter anderem mit seinem breitem Dienstleistungsspektrum, einem Serviceprozess, der auf absolute Kundenzufriedenheit ausgerichtet ist, einer modernen Werkstatt, seinem Fokus auf die E-Mobilität und top ausgebildeten Mitarbeitern. „Ich habe gestern Nacht noch von dem Preis geträumt und heute ist dieser Traum wahr geworden. Der erste Platz: mega“, freute sich Geschäftsführer Mirko Denzer bei seiner Siegerrede.
Bereits zum elften Mal zeichnete die redaktion des Fachmediums »kfz-betrieb« gemeinsam mit den Partnern Automechanika Frankfurt, Continental und GTÜ am 8. Oktober 2021 im Würzburger Vogel Convention Center die zehn besten freien Werkstätten Deutschlands aus. Die rund 160 Gäste konnten dank eines umfassendes Hygienekonzeptes die Veranstaltung mit eindrucksvollen Videos von den Betrieben der Preisträger und glücklichen Siegern auf dem Podium live miterleben.
Dabei setzte sich Mezger gegen hochkarätige Mitbewerber durch. Die Jury war von dem großzügigen Werkstattneubau in Schweinfurt begeistert. Mit moderner Ausrüstung bietet das Team Service- und Reparaturarbeiten auf allerhöchstem Niveau an. Mit den Arbeiten an Wohnmobilen, Oldtimern und Rollern besetzt das Unternehmen auch vermeintliche Nischensegmente. Darüber hinaus empfiehlt sich Mezger als Servicepartner für E-Autobauer wie e.GO oder als Dieselexperte für die Instandsetzung von Injektoren und Pumpen.
Sein breites Dienstleistungsspektrum bewirbt das Unternehmen gekonnt mit saisonal wechselnden Marketingaktionen, die über die unterschiedlichsten Kanäle verbreitet werden – sei es über die hausinterne Zeitschrift, Social-Media-Kanäle oder klassische Flyer- und Printwerbung. Auch in Sachen Mitarbeiterführung ist der Schweinfurter Betrieb bestens aufgestellt, bietet seinen Angestellten viele Benefits und betreibt kreative Mitarbeiteranwerbung.
All diese Strategien und Konzepte gehen auf: 1946 ist Mezger in den Kfz-Service eingestiegen und in diesen 75 Jahren mit dem Schweinfurter Hauptsitz und zehn weiteren Standorten zu Deutschlands größtem Bosch-Car-Service herangewachsen. Nun wurde das Unternehmen mit dem Sieg beim Deutschen Werkstattpreis belohnt.
Die Qual der Wahl
Die Auswahl des Gesamtsiegers war keine leichte Aufgabe. Denn alle prämierten Kfz-Betriebe glänzen mit einer hohen Service- und Arbeitsqualität. „Die ausgezeichneten freien Werkstätten sind Leuchttürme im deutschen Kfz-Gewerbe. Sie sind ein guter Maßstab für viele andere Akteure im Servicemarkt“, betonte »kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel.
Nach der Auswertung der Bewerbungen besuchten die Jurymitglieder die zehn besten freien Werkstätten vor Ort. Sie bewerteten das äußere und innere Erscheinungsbild der Kfz-Betriebe, die Serviceangebote, das Marketing, die Kundenansprache und -betreuung sowie die Unternehmens- und Mitarbeiterführung.
Dabei sicherte sich Auto Hirsch aus dem niederbayerischen Wildenberg den zweiten Platz. Das Unternehmen überzeugte unter anderem mit einer auf die VW-Konzernmarken sowie Mercedes und Smart fokussierten Servicestrategie. Hier bezeichnet Inhaber Florian Hirsch seinen Betrieb als „Facharzt“, der mit originalen Diagnosetestern und Spezialwerkzeugen punkten kann. Darüber hinaus versteht sich der Betrieb als Spezialist für Autoglas und Elektromobilität. Florian Hirsch zählt auch andere Werkstätten zu seinen Kunden. Denen bietet er die Fahrwerksvermessung und Kalibrierung aller Sensoren von Assistenzsystemen an.
Auf den dritten Platz kam Restemeier aus Osnabrück. Der Familienbetrieb ist nicht nur ein Karosserie- und Lackspezialist, sondern bietet in der modernen Werkstatt darüber hinaus auch noch den vollumfänglichen Fahrzeugservice an. Hier hat der Betrieb noch einiges vor und will sich in den kommenden Jahren als das Elektroauto-Kompetenzzentrum in der Region werden etablieren. Die weitreichende Digitalisierung und die moderne Mitarbeiterführung sind weitere Gründe für die Spitzenplatzierung der Osnabrücker.
Weitere Top-Ten-Platzierungen sicherten sich die folgenden Unternehmen:
IRS Vögeli, Bonn
Auto-Service Micha, Herne
Kfz-Technik Stumpf, Etztal-Dallau
ATP Autoservice, Grünstadt-Sausenheim
Pro Carline, Wunstorf
Autotechnik Caruso, Sandhausen
Michels Kfz-Werkstätte, Hahn am See
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Stand: 08.12.2025
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