Stellantis-Rückrufe Brandgefahr unter der Motorhaube

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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Bei verschiedenen Modellreihen von Citroën, DS, Fiat, Opel, Peugeot und auch Toyota kann Kraftstoff aus dem Dieselrail austreten. Bislang bestätigt sind über 3.000 betroffene Fahrzeuge in Deutschland.

Auch neuere C5-Aircross von Citroën sind von der jüngsten Rückrufmaßnahme betroffen. (Bild:  Stellantis)
Auch neuere C5-Aircross von Citroën sind von der jüngsten Rückrufmaßnahme betroffen.
(Bild: Stellantis)

„Eine Nichtübereinstimmung der Rundheit am Kegel des Common-Rail kann zu einer Lockerung der Mutter mit potenziellem Kraftstoffleck zwischen der Mutter und dem Gewinde führen, was zu Kraftstoffdampf und Kraftstofffluss bis zum heißen Abgassystem führt. Im schlimmsten Fall kann dies zu einem Brand unter der Motorhaube führen.“ So begründete eine Stellantis-Sprecherin einen neuen Rückruf für diverse Fahrzeuge aus dem Konzernsortiment mit dem DV5R-Dieselmotor.

Konkret geht es um die Modellreihen DS4 und DS7 Crossback von DS, Berlingo, C5 Aircross und Jumpy von Citroën, 308, Rifter, Partner und Expert von Peugeot, Astra, Combo und Vivaro von Opel sowie Doblo und Scudo von Fiat Professional. Hinzu kommen die baugleichen Toyota Proace und Proace City. Sie stammen aus unterschiedlichen Bauzeiträumen zwischen 25. Juli und 10. Oktober des vergangenen Jahres.

Konkrete Stückzahlen liegen bislang nur zu den französischen Marken für den deutschen Markt vor. Die Sprecherin nannte rund 1.200 betroffene Peugeot und 1.900 Citroën und DS. Sie erhalten im Vertragsbetrieb eine Überprüfung und bei Bedarf einen Austausch des Common-Rail samt Hochdruckleitungen. Die Dauer des Werkstattaufenthalts gab sie mit 0,3 bis 1,05 Stunden an. Die dazu passenden internen Aktionscodes lauten „GQ5“ (Citroën/DS), „M3A“ (Peugeot), „KTX“ (Opel), „F53A“ (Fiat) und „CI26-002“ (Toyota).

Markenmonitor 2025

»kfz-betrieb«-Dossier

Vertriebsnetze – Gute Stimmung, schlechte Stimmung

Der Markenmonitor 2025 beleuchtet, wie zufrieden der Handel mit 28 Marken ist.
(Bildquelle: VCG)

Seat und Cupra sind top, Citroën ist das Schlusslicht im diesjährigen Markenmonitor des Instituts für Automobilwirtschaft (IfA). Nur warum ist das so? Gibt es Entwicklungspotenzial und wie schätzt die Branche die Fabrikate ein? Um Antworten zu geben, hat »kfz-betrieb« die Markenmonitor-Daten durchgesehen, komprimiert und durch Grafiken anschaulich aufbereitet. Dadurch ist ein Kompendium entstanden, das die Gemütslage des Handels in 28 Vertriebsnetzen durchleuchtet und auf den Punkt bringt. Die Ergebnisse finden Abonnenten im Online-Dossier Markenmonitor 2025.

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