Oldtimermesse Bremen Classic Motorshow – der Countdown läuft

Von Steffen Dominsky 2 min Lesedauer

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Hingehen, anfassen, mitnehmen: Die nördlichste der großen deutschen Oldtimermessen spricht vor allem das „normale“ Oldtimervolk an. Das Knabbern am Hummerschwanz bei Schampus zwischen Nobelkarossen überlässt sie anderen Veranstaltungen.

In gut zwei Wochen öffnet die Bremen Classic Motorshow wieder ihre Pforten. Bei ihr kommen allen voran Selbstschrauber auf ihre Kosten.(Bild:  Dominsky – VCG)
In gut zwei Wochen öffnet die Bremen Classic Motorshow wieder ihre Pforten. Bei ihr kommen allen voran Selbstschrauber auf ihre Kosten.
(Bild: Dominsky – VCG)

Sie bildet seit 2003 den Auftakt ins Oldtimer-Messejahr: die Bremen Classic Motorshow. An drei Tagen auf über 52.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in acht Hallen finden Liebhaber historischer Fortbewegung nahezu alles, was das Herz begehrt. An die 730 Händler und Privatpersonen aus zehn Nationen bieten an, was Lager, Garagen und Scheuen hergeben: Automobile, Motorräder, Ersatzteile, Restaurierungsmaterial und Automobilia. Darüber hinaus präsentieren sich über 100 Clubs verschiedenster Marken auf und mit fantasievollen Ständen. Ein Preisniveau, das die breite Basis anspricht, der ursprüngliche Teilemarkt und sehenswerte Sonderschauen sind das Erfolgsrezept der Bremen Classic Motorshow.

Wenn die „BCM“ in wenigen Wochen, vom 2. bis 4. Februar, die Tore öffnet, erwartet die Besucher allen voran eine mit viel Mühe auf die Beine gestellte Auto- und Motorrad-Sonderschau der ganz besonderen Art. Denn die 400 Quadratmeter große Fläche in bester Lage der Halle 4 wird erstmals von einer Gruppe junger Oldtimer-Enthusiasten in Eigenregie bestückt. „Alle reden davon, dass die Szene immer älter wird und die Jungen fehlen“, sagt Frank Ruge, Projektleiter der Bremen Classic Motorshow. „Wir werden nicht nur reden, sondern die Jungen machen lassen.“ Beteiligt an der Sonderfläche sind rund ein Dutzend Frauen und Männern zwischen 25 und 35 Jahren aus den Bereichen Handel, Motorsport, Journalismus, Tuning und Restaurierung.

Sonderschau für Lancia und die „Schnapsglasklasse“

Bei der Sonderschau auf vier Rädern nimmt sich das Motorshow-Team diesmal der Historie des italienischen Autobauers Lancia an. Von der Vorkriegszeit bis in die Neunzigerjahre reicht das Spektrum der ausgestellten Fahrzeuge. Die mehr als 100-jährige Geschichte der Marke lässt sich im Automobilbau grob in zwei Abschnitte einteilen. Bis zum Verkauf an Fiat in den Sechzigerjahren war Lancia technisch wegweisend. Mit der Übernahme durch Fiat folgte dann eine Zeit des sportlichen Erfolgs. Die Ausstellung bei der Bremen Classic Motorshow bildet diese Entwicklung mit ausgewählten Modellen gewohnt kenntnisreich ab.

Bei den Zweirädern zielt die Sonderschau auf eine Klasse ab, mit der sehr viele Menschen in die motorisierte Mobilität eingestiegen sind: die 50 ccm. In Zusammenarbeit mit dem PS.Speicher in Einbeck und privaten Leihgebern soll in Bremen eine Zweiradschau entstehen, die sicherlich etliche Gäste in nostalgische Träumerei versetzen möchte. Das Team verspricht, sowohl Bestseller-Marken wie Zündapp, Kreidler und Hercules als auch echte Exoten wie Gritzner auszustellen. Neu aufgelegt werden 2024 die Bereiche „Junge Klassiker“ und die „Classic Custom Motorcycle Lounge“. Ebenso bewährte Publikumsmagnete wie der große Teilemarkt und die Automobilbörse im Parkhaus mit mehr als 250 Klassikern. Die Bremen Classic Motorshow in der Messe Bremen ist jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt online 16 Euro, an der Tageskasse 18 Euro.

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