Bremsflüssigkeit: Umgang erfordert viel Wissen

Redakteur: Steffen Dominsky

Bremsflüssigkeit ist ätzend – auch der Umgang mit ihr. Während sich andere Betriebsstoffe qualitativ weiterentwickelt haben und servicefreundlicher geworden sind, scheint der Hydraulikstoff technisch auf der Stelle zu treten. Dabei gäbe es Alternativen.

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Einen prüfenden „Blick“ sollte man in Sachen Bremsflüssigkeit nicht nur in deren Behältnis, sondern bei einem Wechsel vor allem in die Herstellervorschriften werfen.
Einen prüfenden „Blick“ sollte man in Sachen Bremsflüssigkeit nicht nur in deren Behältnis, sondern bei einem Wechsel vor allem in die Herstellervorschriften werfen.
(Foto: © knowlesgallery - Fotolia.com)

Sie arbeiten in einem Kfz-Betrieb bzw. besitzen einen solchen? Sie sind auf den Umsatz durch den Verkauf und das Erneuern von Betriebsstoffen angewiesen? „Selbst schuld“, denkt da manch Fahrzeugbauer und Entwicklungsingenieur. Lifetime-Füllung heißt hier das Zauberwort. Ein regelmäßiger Flüssigkeitswechsel bei Schaltgetrieben und Kühlsystemen? Schnee von gestern! Bei Automatikgetrieben? Seltenheitswert.

Nicht viel anders die Situation bei Motoren. Das Erneuern des Öls nach 30.000 Kilometern oder zwei Jahren: bei Pkw Branchenstandard. Bei Nutzfahrzeugen im Langstreckenbetrieb gerne auch erst alle 100.000 Kilometer. Und Zahnriemen-Wechselintervalle jenseits der 200.000 Kilometer? Schulterzucken.