Auto-Check BYD Seal: Chinesischer Chic

Von Dipl.-Ing. (FH) Jan Rosenow 2 min Lesedauer

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In der pragmatischen, SUV-lastigen Modellpalette des chinesischen E-Auto-Spezialisten soll der Seal die Rolle des eleganten Verführers spielen sowie Tesla- und BMW-Interessenten anlocken.

Ein erfrischender Anblick in einer Welt voller SUVs: Der BYD Seal ist eine Fließhecklimousine, die sich vor Tesla Model 3 und BMW i4 nicht verstecken muss.(Bild:  Rosenow – VCG)
Ein erfrischender Anblick in einer Welt voller SUVs: Der BYD Seal ist eine Fließhecklimousine, die sich vor Tesla Model 3 und BMW i4 nicht verstecken muss.
(Bild: Rosenow – VCG)

Wohl kein anderer Autohersteller aus China wirkt für die deutschen OEMs so bedrohlich wie BYD. Dank seiner großen Fertigungstiefe kann das Unternehmen nach Überzeugung vieler Experten seine Fahrzeuge viel günstiger herstellen als europäische Konkurrenten. Und in Sachen Lithium-Ionen-Batterie hat wohl (außer Tesla) kein anderer Autokonzern ähnlich viel Kompetenz wie BYD.

Auf dem hiesigen Markt kann BYD seine vielen PS aber noch nicht so richtig auf die Straße bringen. Im Verkauf dümpeln die Chinesen bislang unter „ferner liefen“. Und was können die Autos? »kfz-betrieb« hatte kürzlich das aktuell wohl attraktivste Modell des Herstellers im Test, die Sportlimousine Seal. Der Testwagen kam mit zerkratzten Felgen an (möglicherweise gibt es noch keine Ersatzteile) sowie mit Aufklebern vom letzten Einsatz. Eine Lappalie, zweifellos – aber auch ein Zeichen dafür, dass sich die Struktur von BYD nach dem Wechsel der Importverantwortung noch nicht zurechtgeruckelt hat.