Fahrbericht
Das kann die China-Limousine BYD Seal
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Optisch ist der BYD Seal dem Tesla Model 3 nicht ganz unähnlich. Ab sofort soll die chinesische Elektrolimousine dem amerikanischen Mittelklasse-Stromer Konkurrenz machen – und schafft das zumindest preislich. Und sonst? Wir konnten ein paar Runden drehen.
Den Begriff „Tesla-Killer“ hat gefühlt jedes Medium in Zusammenhang mit dem BYD Seal schon einmal benutzt. Wir nehmen uns da nicht aus. Das liegt einerseits an der durchaus ähnlichen Optik, vor allem aber daran, dass es in der Größe eines Tesla Model 3 bislang ein sehr überschaubares und meist teures Angebot gibt. Und BYD will mit der Elektrolimousine eben in diese Lücke stoßen. In Kürze sollen die ersten Kunden den Seal in Empfang nehmen können.
Wir haben schon einmal eine Runde gedreht. Wir testeten das Top-Modell mit zwei angetriebenen Achsen und insgesamt 390 kW/530 PS. Und damit gleich in medias res: Der beherzte Tritt auf das Gaspedal auf freier Strecke mit eingestelltem Sportmodus lässt uns fröhlich jauchzen. Das Auto sprintet los, es drückt uns in den Sitz. 3,8 Sekunden braucht der Seal im Idealfall aus dem Stand auf Tempo 100. Muss man mehr sagen?
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