Die großen Autohändler Deutschlands 2023 Car Union: Neue Marken aus Fernost

Von Yvonne Simon 5 min Lesedauer

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Car Union stellt sich mit chinesischen Automarken des Importeurs Indimo breiter auf. Außerdem konnte der Händler nach langer Planungsphase endlich ein neues Autohaus in Schmalkalden eröffnen.

Im Spätsommer eröffnete Car Union einen neuen Betrieb in Schmalkalden.(Bild:  Car Union)
Im Spätsommer eröffnete Car Union einen neuen Betrieb in Schmalkalden.
(Bild: Car Union)

Eigentlich hatte Car Union seinen Standort im Westen Leipzigs längst verlassen. Um die 200.000 Euro hätte der Händler dort in CI-Umrüstungen für Renault investieren müssen. Das hätte sich nicht gelohnt, vor allem weil der Betrieb nur gemietet war. Doch dann kam es anders. Der Vermieter konnte sich plötzlich doch vorstellen, die Immobilie zu verkaufen und der Platzbedarf seitens des Unternehmens war da. Und so bezog Car Union den Standort 2023 aufs Neue. Allerdings mit anderen Marken: Seit dem Frühjahr verkauft die Autohandelsgruppe dort nun Fahrzeuge chinesischer Fabrikate des Importeurs Indimo.

Indimo in Leipzig

Leipzig West ist nun der Hauptstandort für die Marken Baic, DFSK, Seres, JAC, SWM und XEV. In der Stadt will Car Union das Know-how rund um die Fahrzeuge bündeln. Zu kaufen gibt es sie aber grundsätzlich an allen Standorten des Händlers. Die Verkäufer können selbst entscheiden, welche Fahrzeuge sie vor Ort präsentieren wollen, berichtet Geschäftsführer Wieland Heß. Die Verkaufsleiter hatten auch wesentlich zu der Entscheidung beigetragen, die neuen Marken ins Portfolio aufzunehmen. Heß stattete Indimo gemeinsam mit ihnen einen Besuch ab und testete die Fahrzeuge. Das Urteil fiel positiv aus.